Dresden und die Welt im Jahre 2047

Wie sieht die Welt im Jahre 2047 aus? Kinder und Jugendliche blicken in die Zukunft. (Foto: Sebastian Hoppe für das Staatsschauspiel Dresden)

Dresden. Es geht um Zukunft. Und das, was uns dort erwartet. In der Produktion „Crashtest“, die von der Bürgerbühne des Staatsschauspiels Dresden am Freitag, 13. April, auf die Bühne im Kleinen Haus 3 gebracht wird, spekulieren Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 16 Jahren über die Welt, wie sie in 29 Jahren aussehen könnte. Die Akteure blicken in die Zeit voraus, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbringen werden.

In der Designerwohnung als fleißiger Single mit den Hausrobotern frühstücken oder kommunitär in großen Baumzelten ohne eigenen Besitz leben? Den Traum von einem Deutschland der 1920er nochmal zum Leben erwecken oder als Weltbürgerin in menschenleeren Städten Kunst studieren? Wird es unterirdische Städte geben, um alle unterzubringen, oder bleiben nach der Flut nur wenige übrig in den schwimmenden Kolonien des großen Weltmeers? Klimawandel: in der Zukunft schon Vergangenheit.

Haben Sie eigentlich schon mal darüber nachgedacht, dass auf der Erde noch Dinosaurier unterwegs sind, wenn man von einer anderen Galaxie darauf schaut? Keine schlechten Aussichten, wenn wir demnächst auf andere Planeten umsiedeln. Denn die Zukunft der Erde sieht düster aus – zumindest für uns Menschen.

Während wir auf die unbekannte Zukunft warten, feiern wir eine große Abschiedsparty vom Planeten Erde und ziehen gemeinsam ins All. Dort erwecken wir unsere Lieblings-musiker*innen wieder zum Leben, um nicht allzu übellaunig zu werden. Das sollte ein Leichtes sein unter all den Möglichkeiten, die uns der technologische Fortschritt heute schon bringt. Glauben Sie nicht?

Es lässt sich unterhaltsam über die Zukunft spinnen und mit ihr spielen. Denn das Desaster scheint schon vorprogrammiert. In einer experimentellen Stückentwicklung mit einem jugendlichen Ensemble fragt die Bürgerbühne des Staatsschauspiels die Menschen und  verschiedene Experten aus Forschung und Leben: Wer ist dafür verantwortlich? Wen können wir anklagen? Lassen sich noch realistische schöne Lebensentwürfe entwickeln? Und könnte das Theater der Ort sein, an dem wir gemeinsam darüber nachdenken, wie wir eigentlich leben wollen?


Uraufführung 13.04.2018 › Kleines Haus 3
Crashtest – Spekulationen über die Zukunft unter Anleitung der Jugend

Mitwirkende: Linus Binder, Erec Buschhoff, Pascal Dubost, Emilia El Alaoui, Emilia Josephine Filip, Liv Gerlach, Sonja Holz, Frida Ponizil, Luise Maria Purvaine, Friedrich Runck, Lennart Sandner, Hans-Werner Sonntag, Arthur Leo Weinhold
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