Der Striezelmarkt sucht eine neue Fläche

Hell erleuchtet sind die Verkaufsstände auf dem Striezelmarkt in Dresden. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Die Stadt sucht nach einem Ausweichstandort für den Striezelmarkt. Das berichten die Dresdner Neuesten Nachrichten und beziehen sich auf einen Geschäftsbericht von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Darin heißt es, spätestens ab 2020 müsse der Altmarkt umgebaut werden und stünde dann für mindestens ein Jahr nicht als Standort zur Verfügung.

Begonnen werden könnten die Arbeiten allerdings erst, wenn die Augustusbrücke wieder voll einsatzfähig ist. Das sei vor allem deswegen notwendig, weil das Elbufer auf der Neustädter Seite wegen des Umbaus der Brücke schon als Standort für das Stadtfest wegfällt. Wenn auch der Altmarkt nicht als Veranstaltungsfläche zur Verfügung stehen würde, seien die Einschränkungen zu massiv, so in der Vorlage des Oberbürgermeisters.

Die letzten Umbauten hatte der Altmarkt zwischen 2007 und 2009 erlebt. Damals waren bereits neues Pflaster sowie Anschlüsse für Strom und Wasser verlegt worden. Weil aber ein neues Gestaltungskonzept für den Altmarkt beschlossen wurde, mussten einige Brücken für Kabel und Leitungen verlegt werden. Die stellen heute ein großes Hindernis für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen dar. Mit dem erneuten Umbau soll der Altmarkt nun nahezu komplett barrierefrei werden.

Als Ausweichfläche für den Striezelmarkt ist nach DNN-Angaben wie schon 2007 der Ferdinandplatz im Gespräch. Weil dort aber das neue Technische Rathaus geplant und ab 2021 gebaut werden soll, sei die Fläche nur bis 2020 frei.

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