Füße hoch und zuschauen

Sorgt für weniger Arbeit und Dank des Mulchprinzips für gesündere und schönere Rasenflächen: ein Rasen-Roboter.
Sorgt für weniger Arbeit und Dank des Mulchprinzips für gesündere und schönere Rasenflächen: ein Rasen-Roboter. (Foto: Thessa Wolf)

Es grünt so grün – und in diesem Jahr besonders schnell, scheint es. Wer in seinem Garten ein Stück Naturteppich haben möchte, muss häufig mähen. Oder mähen lassen, zum Beispiel von einem Robotermäher.

„Sie sind im Grunde für jeden Garten geeignet – unabhängig davon, wie groß die Rasenfläche ist“, weiß Rasenfachmann Christoph Völz vom Gartengerätespezialisten Viking. „Sie eignen sich sogar für Hanglagen, einige Modelle schaffen Steigungen von bis zu 45 Prozent.“ Der Experte empfiehlt, nicht den erstbesten Rasenroboter zu kaufen, sondern sich bei der Auswahl, passend zum Bedarf des eigenen Gartens, im Fachhandel vor Ort beraten zu lassen.

Zudem betont Völz, dass das automatische Mähen keineswegs nur für mehr Bequemlichkeit sorge. „Robotermäher können die Qualität des Rasens sichtbar verbessern.“ Der Grund dafür sei das Mulchprinzip: „Der Roboter mäht regelmäßig, meist sogar täglich. Dabei schneidet er immer nur kleinste Stücke der Halme ab und zerkleinert sie“, erläutert der Fachmann. „Dieser besonders feine Grasschnitt kann einfach liegenbleiben und dient damit als Dünger für den Rasen.“
Die Flächen werden dadurch dichter, gesünder und wachsen gleichmäßiger.

Rasenflächen neu anlegen

Wer eine Rasenfläche neu anlegt und den Einsatz eines Robotermähers plant, kann schon im Vorfeld einige wichtige Voraussetzungen erfüllen: So sollte man auf Raseneinfassungen etwa mit höheren Steinen verzichten, damit der Roboter bis an den Rand mähen kann. Wichtig: der Höhenunterschied vom Rasen zum Hindernis sollte nicht mehr als zwei Zentimeter betragen. Ebenso sollte der Gartenbesitzer auf spitze Winkel verzichten. (Thessa Wolf)

 

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