Wohin in den Herbstferien – Tipps von unserer Redaktion

Mitmachen, Anfassen und Entdecken wird groß geschrieben, u.a. in der Themenwelt Steine, im Baumarkt der Gesteine, Museum der Westlausitz Kamenz (Foto: M. Knoch)
Mitmachen, Anfassen und Entdecken wird groß geschrieben, u.a. in der Themenwelt Steine, im Baumarkt der Gesteine, Museum der Westlausitz Kamenz (Foto: M. Knoch)

Auf ins Elementarium nach Kamenz

Im Museum der Westlausitz Kamenz können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren in den Herbstferien allerlei ausprobieren, anfassen und mitmachen. Am Dienstag, dem 9. Oktober reisen sie in die Welt der Frösche und Molche. Zum Thema „Blütenzauber“ wird am 11. Oktober draußen fleißig gesammelt und ein Herbst-Kunstwerk gebastelt. Am 16. Oktober werden Steine und Kristalle bestimmt, man kann auch eigene mitbringen zu „Geologie für Kinder“. Auf Entdeckertour geht es am 17. Oktober zu den Sammlungen des Sammelsuriums. Am 18. Oktober steht „Ice Age – Leben in der Kälte“ auf dem Plan.

Museum der Westlausitz Kamenz:
Anreise mit der Bahn via VVO in gut 47 min. oder per Auto über die A4 in gut 49 min.
Elementarium, Pulsnitzer Str. 16, 01917 Kamenz, Tel. 03578 – 78 83 10
Sammelsurium, Macherstraße 140, 01917 Kamenz, Tel. 03578 – 78 79 41 0
www.museum-westlausitz.de

Ins Klein-Erzgebirge nach Oederan

Das ganze Erzgebirge an einem Tag auf einen Blick erleben? Das gelingt im Miniaturpark in Oederan. Mehr als 210 handgefertigte Modelle und über 1 300 geschnitzte Figuren, Häuser und Brücken, Bahnen und Pflanzen reihen sich im Stadtpark zu einem Miniatur-Panorama aneinander. Egal, ob Jung oder Alt, alle beobachten gespannt, wie sich kleine Eisenbahnen durch die Landschaften schlängeln, Feuerwehrleute mit einem alten Pumpenwagen einen Brand löschen, Karusselle sich drehen und der Holzhacker unermüdlich auf und nieder schlägt.

Klein Erzgebirge Oederan,
täglich von 10 bis 18 Uhr,
Anreise mit der Bahn über Freiberg (72 min.) oder mit dem Auto über die 173 (1 Std.)
www.klein-erzgebirge.de

Sonderschau in Herrnhut weckt Fernweh

Auf Pilgerreise durch Indien, den Himalaja, und Tibet, bis auf die japanischen Inseln zu gehen, ist derzeit in Ostsachsen, genauer gesagt im Städtchen Herrnhut kein Problem. Ist der Ort ansonsten eher bekannt für seine filigranen Papiersterne, so erinnert eine aktuelle Sonderschau in Herrnhut gegenwärtig an historische und aktuelle Pilgerwege. Ältere Kinder, Großeltern und Eltern können dabei abtauchen in fremde Welten und vergangene Zeiten – und noch dazu jede Menge lernen. Devotionalien und Alltagsgegenstände aus buddhistisch geprägten Kulturen Asiens aus zwei Jahrtausenden, ergänzt durch Fotos, entführen die Museumsbesucher in geografische Fernen und in eine reiche, meist unbekannte Geisteswelt. Bis heute muss die Pilgerschaft sorgfältig geplant und vorbereitet werden. Historische und zeitgenössische Gebrauchsgegenstände lenken den Blick auf die oft unter großen Mühen unternommenen Pilgerreisen; Statuen, Malereien, Ritualgegenstände und Tanzmasken weisen auf wichtige Pilgerziele in Zentralasien hin.
Rollbilder, Farbholzschnitte und religiöse Figuren kommen dagegen aus Japan. Ein neues Phänomen stellt seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die touristische Verquickung von Pilgerschaft und Kulturreisen dar, die in der Sonderschau ebenso beleuchtet wird.

Völkerkundemuseum Herrnhut:
Sonderschau „Auf Wegen zur Erleuchtung – Buddhistische Pilgerfahrten“ vom 7.10. bis 28.4.2019, 
Goethestraße 1, 02747 Herrnhut, geöffnet Di. bis So. jeweils von 9 bis 17 Uhr.

 

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