Gewinnspiel: Yellow Cap bescheren Fans neue Musik

Hinter Frontmann Kay Natusch (4. v.l.) steht seine Band Yellow Cap.
Hinter Frontmann Kay Natusch (4. v.l.) steht seine Band Yellow Cap. (Foto: Yellow Cap)

Frontmann Kay Natusch im Interview über das neue Album und die große Party in Dresden.

Vergangenen Freitag hauten Yellow Cap ihre neue Platte „Too fucked to go“ raus. Die deutsche Ska- und Rocksteady-Band feiert dieses Jahr ihr sage und schreibe 20. Bandjubiläum und gibt den Fans etwas zurück: neue Musik auf die Ohren und eine ausgiebige Record Release Party in Dresden. Ihr neues Album beschreiben sie selbst als „rough, fun and culture“ (zu deutsch: rau, spaßig und kulturell).

Herzlichen Glückwunsch zum 20-Jährigen Bandbestehen! Wie feiert ihr euer Jubiläum?
Vielen Dank, das wissen wir sehr zu schätzen! Unseren 20. Geburtstag feiern wir schon das ganze Jahr. Im Februar haben wir uns mit einer zweiwöchigen Brasilien-Tour beschenkt und im Laufe des Jahres haben wir jede Menge Konzerte in Polen, Tschechien und Deutschland vor einer sehr feierwütigen Szene gespielt. Das Herzstück wird jedoch unsere weihnachtliche Record Release Party in der Dresdner Scheune am 15. Dezember. Mit dabei ist unsere befreundete Band Mr. Wallace aus den Niederlanden und unsere Lieblings-DJs Jim Pansen und Little Soleil.

Wie kam es zu den jamaikanischen Nuancen, die Ihr in Eure Musik einfließen lasst?
Als wir uns 1998 in Görlitz gegründet haben, wollten wir genau das Musik-Genre bedienen, zu dem wir gerne selbst feiern. Das war natürlich Ska und Rocksteady. Neben vielen Künstlern die genauso wie wir an diese Musik ihr Herz verloren haben, konnten wir nicht aufhören dafür zu sorgen, dass diese positive Musik nicht ausstirbt. Also haben wir wie auch in unserem neuen Album die Musik gemacht, die wir lieben.

Wovon handelt das neue Album und wie kam es zu dem prägnanten Namen?
Die 14 Songs – aufgenommen im LBUM Studio sowie der Tonbrauerei in Berlin – zeigen eine Rückbesinnung auf die Ursprünge des europäischen Ska in England. Der Sound ist noch rauer, echter geworden – man hört, dass ein Großteil der Instrumente live und gemeinsam eingespielt wurden. Auch textlich ist einiges passiert. Die gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland haben ihre Spuren hinterlassen: ein klares Statement zur Weltoffenheit in „Safe & Sound“, das Überdenken des eigenen Standpunktes bei „Bittersweet Candy“ und ferne Sehnsuchtsorte in „Beachboys‘ Dream“. Den prägnanten Namen hat das Album von seiner ersten Singleauskopplung „Too fucked to go“. Eine wahrscheinlich alltägliche Geschichte über einen Menschen fortgeschrittenen Alters, der es vor lauter Ska und Bier nicht aus der Kneipe schafft. Eigentlich sollte er es aus Vernunft besser wissen, doch er ist ehrlich zu sich selbst … eben too fucked to go.

Ihr habt schon oft auf brasilianischen Bühnen gespielt. Woher kommt die Verbundenheit zu dem Land?
Es war ein glücklicher Zufall. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit dem brasilianischen Kampftanz und der Philosophie der Capoeira Angola. Deshalb kenne ich zum Glück viele in Deutschland lebende Brasilianer. 2012 hat mich ein brasilianischer Freund Wagner Morera dem brasilianischen Kulturmanager Fred Furtado vorgestellt. Wir haben schnell erkannt, dass wir uns perfekt verstehen und mit unseren Ideen alles erreichen können. So half Fred uns 2013 unsere erste Tour in Brasilien zu organisieren. Dank ihm erhielten wir große Unterstützung von brasilianischen Kulturförderungen und dem Goethe Institut. Seit 2013 reisen wir nun regelmäßig einmal im Jahr nach Brasilien.

Am 15. Dezember spielt Ihr in Dresden. Was bedeutet die Stadt für Euch und worauf können sich Eure Dresdner Fans freuen?
Für die meisten Bandmitglieder ist Dresden in den vergangenen Jahren die neue Heimatstadt geworden. Wir werden auf jeden Fall alles geben, damit die Besucher des Abends zufrieden mit einem Lächeln auf den Lippen Nachhause gehen werden.

Welcher Song vom neuen Album könnte Eurer Meinung nach eine Live-Hymne werden?
Ich denke „Too fucked to go“ ist der Song, der den Leuten im Gedächtnis bleiben wird.

Mit neuem Album und ausgiebiger Party bescheren Yellow Cap ihren Fans definitiv eine tolle Vorweihnachtszeit. Mit etwas Glück könnt Ihr Freikarten und eine CD zum vorab reinhören gewinnen – also los! (RJO)

DAWO! verlost 2 x 2 Freikarten für das Konzert am 15. Dezember sowie zwei mal das neue Album! Teilnahme per Kommentar unter diesem Beitrag, was man gewinnen möchte. Teilnahmeschluss ist der 5. Dezember. Viel Glück! (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Vor der Teilnahme beachten Sie bitte unsere Datenschutzhinweise. Diese finden Sie hier).

Yellow Cap – Too fucked to go
Release: 30. November 2018
Record Release Party
Wann? 15. Dezember um 21.30 Uhr (Einlass ab 20.30 Uhr)
Wo? Scheune Dresden, Alaunstraße 36-40, 01099 Dresden
web.yellow-cap.com
Tickets gibt es an im Scheunencafé, bei Sax-Ticket und bei der Konzertkasse Dresden.

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