Eier und Kirchen bei der Ausstellung im Jägerhof Dresden

Elke Birninger mit einem „Kamelien-Strauß“ (Foto: Thessa Wolf)

In der Ausstellung im Jägerhof ist bis Ende April neben tollem Osterschmuck auch Spielzeug zu sehen.

Ostern und Eier gehören zusammen – in der aktuellen Ausstellung im Jägerhof hat sich beides aufs Beste verbunden. An insgesamt 25 Ständen findet man über die gesamte Zeit etwa 100 Volkskünstler. Natürlich bemalen diese die zerbrechlichen Objekte. Außerdem werden sie gelöchert, beklebt, mit Garn umhäkelt, marmoriert, und so weiter. Wie viele verschiedene Techniken es gibt, lässt sich auch an den vielen geschmückten Sträußen im Museum für Volkskunst sehen, liebevoll arrangiert von Kuratorin Elke Birninger.
Zudem widmet man sich wieder einem Sonderthema. „Was ganz und gar Verrücktes“, macht Museumschef Igor A. Jenzen neugierig und führt dann in die oberste Etage. Dort öffnet sich eine Spielzeugwelt besonderer Art. „Wir bekamen vor etwa drei Jahren einen Anruf von einem Dresdner, der auf dem Boden altes Holzspielzeug gefunden hatte und wissen wollte, ob es wertvoll ist.“ Es war der Anfang einer Recherche und weiteren Suche, die nun zu sehen ist. „Wir zeigen so genanntes Heimatspielzeug.“ Zu sehen sind ein „Erzgebirgisches Dörfchen“, Stadt- und Flusslandschaften, ja das Dresdner Zentrum mit Frauenkirche und Kathedrale und sogar eine Schuleinführungs-Szene vorm Putjatin-Haus. (Thessa Wolf)


Ostern im Jägerhof bis zum 28. April, geöffnet Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, auch Ostermontag, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren frei.

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