DAWO!-Reisetipp: Erinnerungen an Max Reger aus der Oberpfalz

Seit 2007 erklingt in St. Michael die "Max-Reger-Gedächtnisorgel". (Foto: djd-mk/Tourist-Information der Stadt Weiden i.d.OPf.)

Größter Orgelkomponist des 20. Jahrhunderts war Max Reger, der aufgrund seines ganz eigenen Stils stetig wachsende Erfolge mit seinem Tasteninstrument feierte. Zentrum seines Schaffens war die Oberpfalz. Geboren 1873, wuchs der Sohn eines Präparanden-Lehrers in Weiden auf, bekam schon früh Musikunterricht und spielte regelmäßig die mechanische 14-registrige Orgel beim Gottesdienst in der simultanen Kirche St. Michael. Zu Ehren des Akkord-Komponisten erklingt seit 2007 in St. Michael die „Max-Reger-Gedächtnisorgel“ und begeistert die Zuhörer mit ihrer nuancenreichen Intonation. Zudem veranstaltet die Stadt jährlich von Mitte September bis Anfang Oktober die Weidener Max-Reger-Tage. Nähere Informationen zum Klassik-Festival finden Interessierte unter www.maxregertage.de. Doch nicht nur musikalisch lebt Max Reger in Weiden fort. Auch viele Plätze erinnern an ihn. Wie etwa das Wohnhaus der Familie Reger in der Bürgermeister-Prechtl-Straße. Eine Sammlung im Alten Schulhaus zeigt neben zahlreichen Notenautographen und Erstdrucken auch Dokumente aus Max Regers umfangreicher Korrespondenz sowie persönliche Unterlagen und Gegenstände. Im Max-Reger-Park, der grünen Oase der Stadt, befindet sich außerdem ein Denkmal, das mit seinen Orgelpfeifen an Regers umfangreiche Orgelwerke erinnert. (DJD)

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