Werkstoffwoche 2019 in Dresden

Dr.-Ing. Peter Dahlmann, Geschäftsführender Vorstand Deutsches Stahlinstitut VDEh e. V. (Foto: Dresden Marketing GmbH / Thomas Kretschel)

Über 1.500 Werkstoffexperten sind vom 18. bis zum 20. September in Dresden. Die Schwerpunkte: Additive Fertigung, Digitalisierung und Energiespeicher.

Europas Werkstoffexperten treffen sich vom 18. bis zum 20. September 2019 auf der WERKSTOFFWOCHE 2019 in Dresden. Über 800 Werkstoffexperten aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Industrie präsentieren ihr Know-how in den Bereichen Maschinenbau, Energie-, Medizin-, Verkehrs-, Fertigungs-, Informations- und chemischer Verfahrenstechnik. Schwerpunktthemen sind Additive Fertigung, Biologisierung und Digitalisierung. Veranstaltet werden der Kongress und die begleitende Fachmesse „Werkstoffe für die Zukunft“ von der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. (DGM) und vom Stahlinstitut VDEh mit Unterstützung vieler anderer Institutionen. So finden auch die 53. Metallographie-Tagung und verschiedene Veranstaltungen des Bundesforschungsministeriums (BMBF) in diesem Rahmen statt.

Dresden: Stadt der Werkstoffforscher und Leichtbau-Zentrum Deutschlands

Nach 2015 und 2017 ist die sächsische Landeshauptstadt nun zum dritten Mal Gastgeberin für die Werkstoffexperten. „Mit seiner starken Werkstoff-Community ist Dresden sozusagen der ‚natürliche Standort’ für die WERKSTOFFWOCHE 2019“, unterstreicht Oberbürgermeister Dirk Hilbert und verweist auf die bedeutenden Traditionen in diesem Bereich: „Mit über 2.000 Werkstoffforschern ist Dresden seit vielen Jahren das deutsche Zentrum der Werkstoff-Innovation. Die erfolgreiche Exzellenztitel-Verteidigung vor wenigen Wochen wird Dresdens führende Rolle als Werkstoff-Forschungshauptstadt außerdem weiter beflügeln“, so Hilbert weiter.

Neue Werkstoffe stärken Deutschlands Industrien

Neue Werkstoffe sind der Schlüssel zur Bewältigung drängender technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Herausforderungen. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung hängen knapp 70 Prozent aller Innovationen direkt oder indirekt von Werkstoffinnovationen ab. „Die Entwicklung neuer Materialien und Werkstoffe stärkt Deutschlands Position als Innovator und Trendsetter. Weltweit steht Deutschland für erstklassige Ingenieursleistung. Wenn wir den Vorsprung, den sich der Industriestandort im Laufe der vergangenen Jahrzehnte erarbeitet hat, nicht einbüßen, sondern im Gegenteil ausbauen wollen, dann müssen wir aber mehr Mut zu neuen Ideen haben und stärker in diese investieren“, sagt Dr.-Ing. Frank O. R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e. V. (DGM). Neue Werkstoffe bringen viele Bereiche voran, wie Mobilität, Medizintechnik, oder Maschinen- und Anlagenbau. Die WERKSTOFFWOCHE führt jetzt erneut Forscher, Entwickler und Branchenentscheider zusammen, um vor allem die Einsatzmöglichkeiten von neuen Werkstoffen für die verschiedenen Industrien zu diskutieren.


Weitere Informationen zur WERKSTOFFWOCHE 2019: www.werkstoffwoche.de

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