Neuer Streckenrekord beim 21. Dresden-Marathon

Der 22. Dresden-Marathon, der am 18. Oktober stattfinden sollte, fällt aus. // Foto: Archiv

Mit weit ausgebreiteten Armen stürmte Ezekiel Koech noch voller Energie ins Ziel am Kongresszentrum. Für 42 Kilometer hat er nur knapp über zwei Stunden gebraucht. Mit einer Zeit von 2:10:02 Stunden unterbot er sogar die Bestzeit aus dem Jahr 2016 um 19 Sekunden. Damit gewann er den 21. Dresden-Marathon.

Damit feierte Koech den größten Erfolg seiner Karriere. „Das war mein Ziel. Es lief gut, und der Wind machte mir keine Probleme“, meinte Koech. Für den Sieg mit Rekord bekommt er insgesamt 10.500 Euro Prämie. Zweiter wurde Vorjahressieger und Landsmann Edwin Kosgei in 2:11:26 Stunden. Patrick Ereng komplettierte in 2:22:27 den kenianischen Dreifacherfolg.

Bei den Frauen hat Jasmin Klotz aus dem baden-württembergischen Markgröningen immerhin noch in einer Zeit unter drei Stunden gewonnen. Die Deutsche lief 2:58:48 Stunden. Eigentlich hatten die Organisatoren fest mit einem Sieg der dreifachen Dresden-Marathon-Siegerin Prisca Kiprono gerechnet. Doch diese entschied sich kurzfristig für den Halbmarathon, den sie auch deutlich gewann. „Meine Beine haben sich heute Morgen nicht gut angefüllt und da habe ich lieber die kurze Strecke gewählt“, erzählt sie dem Moderator.

Neben der Hauptstrecke über 42,195 Kilometer wurden erstmals eine Staffel über die klassische Distanz sowie der Halbmarathon, ein 10-Kilometer-Lauf und ein Zehntelmarathon über 4,2 Kilometer angeboten. 300 Musiker und zahlreiche Zuschauer am Straßenrand sorgten für gute Stimmung und feuerten die Läufer an. Für den Stadtmarathon hatten sich 7.887 Starter angemeldet.

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