Privatdetektiv bietet Juwelendieben 1,3 Mio. Euro

Auch die Polizei fahndet noch nach den Einbrechern, bietet für den entscheidenden Hinweis aber "nur" 500 000 Euro. Bild: Polizei Sachsen

Im Auftrag eines anonymen Kunstmäzen bietet ein Privatdetektiv aus Bad Schwartau den Juwelendieben vom Grünen Gewölbe 1,3 Millionen Euro, wenn sie ihre Beute zurückgeben. Mit einem Schreibtisch voller Geld hat sich der 70 Jahre alte Privatermittler Josef Resch filmen lassen und das Video anschließend ins Internet gestellt.

Bei ihm hat sich der geheime Unbekannte angeblich vor zwei Wochen gemeldet und 1,3 Millionen Euro hinterlegt. Räuber oder Zwischenhändler sollen das Geld in nicht gekennzeichneten kleinen Scheinen, originalverpackt von der Bundesbank bekommen, wenn die Juwelen ins Grüne Gewölbe zurückkommen. Das Geld soll auch ausbezahlt werden, wenn die Steine schon aus der Fassung genommen wurden. „Wichtig ist, das sie zurückkommen“.  Der Kontakt könne online unter wifka.de hergestellt werden.

Im Erfolgsfall will der große Unbekannte dann auch seine Identität preisgeben. Laut Resch stammt er aus dem mitteleuropäischen Raum. Nach dem Einbruch am 25. November hat auch die Dresdner Polizei ein Kopfgeld ausgesetzt und bietet 500.000 Euro für den entscheidenden Hinweis.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.