Krise im Immobilienmarkt?

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Experten erwarten mittelfristig stabile Preise.

ange kannten die Immobilienpreise in urbanen Regionen nur eine Richtung: steil nach oben. Infolge der Corona-Krise nun kommen bei Eigentümern Befürchtungen auf, dass die Nachfrage sinken und die Preise fallen könnten. Einige Interessenten dürften geplante Käufe aufgrund unsicherer Einkommensentwicklungen verschieben. Auch die Renditen der Investoren könnten durch Mietausfälle weniger üppig fließen und zu vorsichtigerem Investitionsverhalten führen.

Nachfrage übersteigt noch immer das Angebot

Viele Experten rechnen dennoch nicht mit einem Preisverfall, eher mit stagnierendem Wachstum oder leicht fallenden Preisen. „Immobilien waren vor der Krise so begehrt, dass selbst bei einem Nachfragerückgang immer noch mehr Kaufwillige als Angebote auf dem Markt zusammentreffen“, sagt Dr. Niels Jacobsen, Geschäftsführer bei immoverkauf24.de. Aufschluss über den aktuellen Wert eines Objekts gibt eine Immobilienbewertung. Unverbindliche Erstorientierung bietet zum Beispiel eine kostenlose Online-Bewertung unter www.immoverkauf24.de/online-immobilienbewertung. Wer genauere Informationen bekommen möchte, lässt eine Vor-Ort-Bewertung vornehmen, die für Verkäufer ebenfalls kostenfrei ist.

Bewertungsmethode hängt von Art und Nutzung des Objekts ab

Das Vergleichswertverfahren ist üblich beim Verkauf einer selbst genutzten Immobilie. Die Liegenschaft wird mit den Verkaufswerten von anderen Objekten in ähnlicher Größe, Ausstattung und Lage verglichen. Die Angebotspreise auf Immobilienportalen bieten keinen geeigneten Vergleich, da sie nicht die tatsächlich erzielten Verkaufspreise abbilden. Für eine verlässliche Bewertung ist die Erfahrung eines Branchenexperten gefragt. Das Ertragswertverfahren dagegen eignet sich für vermietete Immobilien. Der Sachverständige legt unter anderem auf Basis von Bodenwert und Mieteinnahmen den Immobilienwert fest. Für das Sachwertverfahren spielen Bodenrichtwert und Bausubstanz eine Rolle.

Der Zweck der Bewertung bestimmt den Preis

Die Kosten einer Immobilienbewertung sind abhängig vom Zweck, denn der macht unterschiedliche Bewertungen notwendig. Beim Immobilienverkauf ist ein kostenloses Wertgutachten durch einen Makler ausreichend. Für gerichtliche Auseinandersetzungen, zum Beispiel mit dem Finanzamt oder bei Scheidung, braucht es das gerichtsfeste Gutachten eines vereidigten Sachverständigen, das 0,5 bis ein Prozent des Immobilienwertes kosten kann. Bei Unstimmigkeiten, die nicht vor Gericht kommen, reicht jedoch häufig ein Kurzgutachten, dafür ist mit circa 500 Euro zu rechnen.

DJD

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