Dresden: Milliardenbetrag verplant und verbaut

Foto: Archiv

Dresden hat im letzten Jahr 160 Gebäude geplant sowie gebaut und viel Geld investiert.

Die Hochbau-Bilanz 2020 kann sich sehen lassen: 81 Kindertageseinrichtungen, 40 Schulen und Sporthallen, 19 Verwaltungsgebäude, zehn Jugend- und Freizeitgebäude, acht Kulturbauten, ein Sozialgebäude und ein Friedhof.

Nun setzt Dresden verstärkt auf Öko, kündigt Baubürgermeister Stephan Kühn (Grüne) an. Er will das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung zum Kompetenzzentrum für klimafreundliches und nachhaltiges Bauen“ machen. Genau eine Milliarde und 13 Millionen Euro wurden von der Stadt im vergangenen Jahr in Planung und Bau an 160 Objekten investiert. Dazu zählen beispielsweise die 44. Grundschule an der Saalbachstraße, die für 12,2 Millionen Euro errichtet wurde, für 13,5 Millionen Euro wurde die 84. Grundschule am Heinrich-Tessenow-Weg fertig, 6,5 Millionen kostet die Schulsporthalle für die 30. Oberschule Unterer Kreuzweg und 5,1 Millionen Euro der Neubau der Kita an der Blüherstraße.

Auch in diesem Jahr sollen viele Projekte umgesetzt werden. „Es kommt aber auch darauf an, wie gebaut wird“, so Kühn. Darauf solle sich das Amt und dessen Chef Marcus Felchner verstärkt konzentrieren. Das bedeutet weniger Stahl und Beton, mehr Holz und Materialien, die recycelt werden können. In diesem Jahr starten die vorgezogenen Sanierungen im bisher unsanierten Teil des Rathauses am Dr.-Külz-Ring. Bis Mitte 2024 sollen das Dach neu gedeckt, Blitzschutz und Entwässerung erneuert sein. Kosten: 18,6 Millionen Euro.

Parallel wird ein Nutzungskonzept für die Wiedereröffnung des Rathausturmes erstellt. Die Aussichtsplattform soll 2026 wieder für Besucher freigegeben werden. Erst danach, ab 2027, steht die Komplexsanierung des Rathauses für weitere 74,5 Millionen Euro an. Das Rathaus Cotta muss ebenfalls saniert werden. Die Arbeiten sollen in diesem Jahr beginnen und bis 2023 dauern. Dort werden 4,5 Millionen Euro investiert. 2,8 Millionen Euro sind für das Rathaus Pieschen vorgesehen, wo in diesem und im kommenden Jahr die Instandsetzung ansteht, bei der auch das „August Theater“ erhalten bleiben soll.

Ebenfalls in diesem Jahr beginnen die Arbeiten zum Umbau des Bürgerhauses in Prohlis für 2,7 Millionen Euro, und der Neubau des Gebäudes für das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt an der Oskar-Röder-Straße geht weiter. Kosten: 5,3 Millionen Euro.

SZ

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