29. Karl-May-Festtage erneut abgesagt

Götz Schubert als Dr. Karl May und Ahmad Mesgarha als Winnetou // Foto: Krafft Angerer/Archiv

Das anhaltende Pandemie-Geschehen macht es unmöglich, die 29. Karl-May-Festtage Radebeul in diesem Jahr in ihrer gewohnten Form stattfinden zu lassen.

Bereits zu Beginn des Jahres hatte sich die Stadt Radebeul dazu entschlossen, die Karl-May-Festtage nicht am traditionellen Termin nach Christi Himmelfahrt zu veranstalten, sondern in den Sommer zu verlegen.  Bis zuletzt hatten die Organisatoren um ihre Veranstaltung gebangt, nun ist es gewiss: Die Festtage finden zum zweiten Mal nicht statt. Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen sowie die gesetzliche Corona-Schutzverordnung, welche Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern weiterhin untersagt, machen eine Realisierung unmöglich.

Um einen gänzlichen Wegfall der Festtage zu vermeiden, sollen diese in einem kompakteren Veranstaltungsformat durchgeführt werden.  „Wir haben uns auf ein kleineres Veranstaltungsformat am geplanten Wochenende vom 10./ 11.. Juli geeinigt, bei dem wir drei bis vier Veranstaltungsorte unter dem Motto „Karl May – Abseits des Pfades“ bespielen möchten. So halten wir das Thema Karl May in der öffentlichen Wahrnehmung der Bürger und Besucher präsent und beleben gleichzeitig die Innenstadt.“, so die Leiterin des Amtes für Kultur, Dr. Gabriele Lorenz. Nähere Informationen dazu folgenden demnächst.

Mit rund 30.000 Besuchern jedes Jahr sind die Karl-May-Festtage ein fester Bestandteil der Radebeuler Kultur. Aus ganz Deutschland strömen Western-, Country- und Karl May-Fans sowie hunderte Reiter auf ihren Pferden nach Radebeul, um drei Tage lang gemeinsam in die Welt des großen Fantasten einzutauchen, den Wilden Westen zu erleben und Einblicke in die indigene Kultur zu erhalten.

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