Hochwasser: Feuerwehr Dresden steht für Hilfe bereit

Die Feuerwehr Dresden stellt Einsatzkräfte und -fahrzeuge zur Verfügung, um die Hochwasserschäden zu beheben. // Foto: Una Giesecke/Archiv

Die Ereignisse der vergangenen Tage, die nahezu stündlichen Meldungen über neue Opfer und das unermessliche Schadensbild in den betroffenen Regionen machen fassungslos. „Wir alle verknüpfen damit Erinnerungen an die Ereignisse der Hochwasser, die uns in den zurückliegenden Jahren ereilt haben. Untrennbar damit verbunden ist die grenzenlose Solidarität und Hilfsbereitschaft zahlloser Menschen, die uns in dieser Zeit erreichte. Bis heute sind wir dafür dankbar und möchten diese Hilfe natürlich auch zurückgeben“, sagt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel.

Für die Koordinierung bundeslandübergreifender Hilfsmaßnahmen ist das gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern (GMLZ) zuständig. Die betroffenen Bundesländer stellen an das GMLZ ihr Hilfeersuchen und dann werden die anderen Bundesländer über Unterstützungsmöglichkeiten abgefragt. Die Erfahrungen aus den Hochwassern der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass eine unkoordinierte Entsendung von Hilfskräften kontraproduktiv ist und die Maßnahmen vor Ort eher stört. Der Landesdirektion Sachsen liegen derzeit konkrete Hilfeersuchen aus Rheinland-Pfalz vor, welche auch an die Feuerwehr Dresden zur Prüfung weitergeleitet wurden.

„Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Katastrophe in den Krisenregionen werden noch über Wochen andauern. Deshalb hat die Feuerwehr Dresden bereits letzte Woche mit der Abfrage und Aufstellung von verfügbaren Kräften und Mitteln begonnen, so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel. „Auf dieser Grundlage haben wir heute Mittag ein konkretes Hilfsangebot an die Landesdirektion gegeben.“

Die Feuerwehr Dresden stellt 128 Einsatzkräfte und 24 Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Damit stehen für den Einsatz, neben Pumpen und Stromerzeugern, auch Komponenten zur Logistik, Technischen Hilfeleistung und Führung zum Abmarsch bereit. Das Personal setzt sich aus Angehörigen der Berufsfeuerwehr, Kameradinnen und Kameraden der Stadtteilfeuerwehren sowie ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Einsatzgruppen und der 24. Medizinischen Taskforce zusammen. In Abhängigkeit der Entscheidung der Landesdirektion, welche nach Prüfung der eingegangenen Hilfsangebote dann die Einsatzaufträge erteilt, kann die Feuerwehrbereitschaft Dresden kurzfristig in den Einsatz gehen. „Mit dieser schlagkräftigen Einheit wollen wir unseren Teil dazu beitragen, die Menschen in den betroffenen Regionen bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu unterstützen.“ so Sittel.

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