900.000 Euro für Menschen in Not

900.000 Euro für Menschen in Not
Die Leser der Sächsischen Zeitung spendeten fast 900.000 Euro für Menschen in Not. // Foto: Pixabay

Die Stiftung Lichtblick hat die Spendensammlung in diesem Jahr mit einem der besten Ergebnisse ihrer Geschichte abgeschlossen.

Die Leser der Sächsischen Zeitung überwiesen insgesamt 899.391,45 Euro für Menschen in besonderen Notlagen. Schon im Sommer waren bei einer zusätzlichen Spendenaktion für Hochwasseropfer in Westdeutschland eine Million Euro zusammengekommen.

„Wir sind zufrieden und glücklich, dass die Leser der SZ auch in diesen schwierigen Zeiten bereit sind, an andere Menschen zu denken,“ erklärte die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Katerina Lohse. Sie bedankt sich herzlich bei 11.083 Spendern, die durchschnittlich 87 Euro überwiesen. Nach ihrem Eindruck gehört die jährliche Spende mittlerweile für viele Leser zum Leben dazu, erklärte sie im Interview mit der SZ.

Die Stiftung Lichtblick registrierte unterdessen Veränderungen bei den Hilfsanträgen. Es werden höhere Summen beantragt als bisher, weil die allgemeinen Kosten steigen. Mehr Anträge kommen von Menschen, die zwar eine Arbeit haben, aber mit sehr niedrigem Gehalt auskommen müssen.

Außerdem gibt es immer mehr Anträge von psychisch Kranken, eine mögliche Folge der Pandemie. Im neuen Jahr wird die Stiftung deshalb den Schwerpunkt auf die Abfederung der Corona-Krise und der Inflation legen. Neben dem Ausbau der klassischen Lebenshilfe- und Ausstattungsunterstützung wird sie einen besonderen Fokus auf die Hilfe in psychischen Krisen legen, erklärte die Lichtblick-Chefin.

SZ/DAWO

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