Heute startet der 1. Kultursommer am Japanischen Palais

Thomas Jurisch

Warum sich Veranstalter Thomas Jurisch Hurvinek & Spejbl gewünscht hat und was es mit dem Wut-Yoga auf sich hat.

Irgendwie hat er sich in den letzten Wochen wie Don Quijote gefühlt. Zwar kämpfte Thomas Jurisch nicht gegen Windmühlen. Aber er kämpfte mit Preisen, die derzeit nur den Weg nach oben kennen. Er kämpfte mit Absagen von Künstlern infolge Corona. Andererseits gibt es aus den vergangenen zwei Jahren einen gewissen Stau an Großveranstaltungen und Konzerten, die alle nachgeholt werden wollen. „Ich hatte das zwar im Auge bei meiner Bewerbung um den Platz am Japanischen Palais. Aber das wirkliche Ausmaß der Probleme in der Kulturszene wurde mir erst in den letzten Monaten so richtig bewusst“, gibt er zu.

Doch all die Mühren, die Arbeit, die Aufregung haben sich gelohnt. Mit dem Konzert der polnischen Gruppe Dianka startet heute (8. Juli) der 1. Kultursommer am Japanisch Palais. „Wir können loslegen“, freut sich Jurisch.

Bis zuletzt wird die Dresdner Firma SchickSchön mit dem Aufbau am Japanischen Palais beschäftigt sein. Zwölf Mitarbeiter kümmern sich um die Technik, acht Leute um die Bühnen, fast viereinhalb Kilometer Kabel werden verlegt.
„Die 50.000 Watt Anlage haben wir nicht, damit es laut ist, sondern, damit die Besucher überall auf dem Platz einen perfekten und klaren Sound haben.“ 

Verköstigt werden die Gäste „bei einer hochwertigen, gesunden und internationalen Küche für jeden Geldbeutel an.“

Und sollte dann doch etwas nicht geklappt haben: Gleich am Samstag (9. Juli) ab 17 Uhr kann das Team beim Wut-Yoga seine Gefühle gemeinsam mit interessierten Dresdnerinnen und Dresdnern rauslassen.

Worauf sich Thomas Jurisch persönlich besonders freut? „Ich habe mir zu meinem Geburtstag Spejbl und Hurvínek gewünscht. Klar hätte ich es richtig krachen lassen können, aber das Prager Marionettentheater zu meinem Geburtstag am 16. Juli auf der Bühne zu haben, ist viel schöner!“

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