Emilia und Emil sind die beliebtesten Vornamen Dresdner Eltern

Vornamen Geburten Babys
6.697 kleine Dresdner kamen 2022 zur Welt. Foto: Uniklinikum Dresden

Standesamt Dresden legt die Bilanz für 2022 vor: Beliebteste Vornamen, Geburten, Hochzeiten, Sterbefälle

Im vergangenen Jahr wurden 6.697 kleine Dresdner zur Welt – über 1.000 weniger als noch 2021. Damit setzt sich der Trend sinkender Geburtenraten weiter fort. Unter den Neugeborenen gab es 114 Zwillingsprächen, eine Drillings- und erstmals seit mehreren Jahrzehnten eine Vierlingsgeburt. Fast 17 Prozent der jungen Eltern haben einen Auslandsbezug: Platz eins belegte dabei Syrien mit 297 Elternteilen, gefolgt von der Ukraine mit 170 und Polen mit 108 Elternteilen

Emilia und Emil sind die beliebtesten Vornamen

Bei der Wahl der Vornamen für ihren Nachwuchs gab es erstmals seit vielen Jahrzehnten eine Veränderung. Nicht mehr Marie und Sophie waren die Spitzenreiter, sondern Emilia (55 mal), gefolgt von Ella und Johanna, die je 40-mal vergeben wurden. In die Top Ten schafften es auch Charlotte, Emma, Mia, Ida, Helena, Lea und Clara.

Bei den Jungennamen hat es Emil an die Spitze geschafft. Gefolgt von Oskar, Theo, Anton, Karl, Theodor, Finn, Ben, Jonas und Paul. Was auffällt: Alle Lieblingsnamen sind kurz und knackig, die meisten darunter auch noch altdeutsch. Die Zeit der mehrsilbigen Doppelnamen a la Alexander-Johannes scheint damit vorbei.

Heiraten bleibt beliebt: Mehr Fahrten ins Eheglück

2022 wurden insgesamt 1949 Ehen geschlossen, davon 82 gleichgeschlechtliche. Drei Lebenspartnerschaften wurden in eine Ehe umgewandelt.

Besondere Termine für die Einfahrt in den Hafen der Ehe waren der 14. Februar (Valentinstag) der Schnapszahltag 22.2.2022 sowie der 12. Dezember 2022. . Nach wie vor war die Villa Weigang auf der Goetheallee Dresdens beliebtester Trauort und nach wie vor war Samstag der bevorzugte Tag zum Heiraten gewesen. Mit 231 Eheschließungen war der September der traureichste Monat.

Sterbefälle und Kirchenaustritte

2022 wurden in Dresden 6.929 (Vorjahr: 7.675) Sterbefälle beurkundet. Das heißt, dass es erstmals seit 20 Jahren wieder mehr Gestorbene als Neugeborene in der Statistik der Stadt Dresden gab.

Nach wie vor ist auch die Zahl der Kirchenaustritte hoch. 2022 nahm das Standesamt Dresden 2.753 (2021: 2.068) Kirchenaustrittserklärungen entgegen.

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