Im Heinz-Steyer-Stadion sprießt frisches Grün

Heinz-Steyer-Stadion
Foto: LHD / Eigenbetrieb Sportstätten

Der Rasenplatz mitten in der Großbaustelle ist fertig gestaltet. Für seine Pflege ist ab sofort der städtische Eigenbetrieb Sportstätten zuständig.

Mitte Juni wurden die winzige Grassamen auf die 109 x 73 Meter große Fläche ausgesät. Jetzt, nur wenige Wochen später, sprießt es grün auf dem 8.000 Quadratmeter großen Areal. Für die Pflege des Rasens sind ab sofort die Mitarbeiter des Eigenbetriebes Sportstätten zuständig. Je nach Wetterlage werden sie zwei- bis dreimal pro Woche mähen. Bis zur Stadioneröffnung soll ein robuster und strapazierfähiger Sportrasen gewachsen sein.

Der Leiter des Eigenbetriebs Sportstätten Ralf Gabriel freut sich: „Die Übernahme des Spielfeldes ist für uns ein weiterer Meilenstein beim Um- und Ausbau des Heinz-Steyer-Stadions. Gleichzeitig können wir mit der Übernahme der Pflege durch unser Personal auch erhebliche Kosten im Vergleich zur externen Pflege seitens des Generalübernehmers einsparen.“

Gegenüber Rollrasen bringt Naturrasen viele Vorteile: Er ist deutlich widerstandsfähiger, da die Pflanze direkt am Standort anwächst. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen des Eigenbetrieb Sportstätten bei zurückliegenden Baumaßnahmen. Eine Aussaat bedeutet zwar mindestens neun Monate Zeit, ehe die Sportler den Rasen nutzen können. Im Bauablauf des Stadions konnte das aber gut eingetaktet werden, obwohl an Tribünen und Gebäuden noch gebaut wird. Naturrasen zu sähen kostet zudem weniger als Rollrasen und weist ihm gegenüber auch eine bessere CO2-Bilanz auf. .Zudem wurde der Mutterboden des alten Rasenplatzes vor Ort gelagert und nun vermischt mit 70 Prozent Sand für die neue Rasentragschicht verwendet.



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