Marder im Motor – Folgeschäden können teuer werden

Ein Marder inspiziert einen Motorraum auf seine Tauglichkeit als Versteck. Riecht er gegnerische Duftmarken, beißt er sie samt Trägermaterial weg.

Gestern lief der Wagen noch ohne Probleme, heute hat der Motor Zündaussetzer. Beim Blick unter die Motorhaube zeigt sich schnell: Ein Marder war zu Besuch. Angebissene Schläuche, zerfetztes Isoliermaterial und angenagte Kabel – das typische Schadenszenario, das Steinmarder gern hinterlassen.
Galt der Kleinräuber lange Zeit als gefährdet, haben sich die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten wieder erholt. Und waren früher Marderschäden eher ein Problem in ländlichen Regionen, haben die Vierbeiner inzwischen auch das städtische Umfeld schätzen gelernt.
In der Zeit von März/April bis in den Spätsommer hinein häufen sich die Kfz-Schäden, die auf Steinmarder zurückzuführen sind. In der Paarungszeit im Juli/August verteidigen die Tiere ihr Revier besonders nachdrücklich. …

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