Die kürzesten Filme in der längsten Nacht

In dem Telefonzellen-Nachbau vor dem Kleinen Haus an der Glacisstraße flimmern am Montag Kurzfilme übers Tablet. Foto: Una Giesecke
In dem Telefonzellen-Nachbau vor dem Kleinen Haus an der Glacisstraße flimmern am Montag Kurzfilme übers Tablet. Foto: Una Giesecke

Kurzfilme können ganz großes Kino sein“, sagt Ludwig Trepte, der zurzeit in der achtteiligen Serie „Deutschland 83“ auf RTL zu sehen ist. Zum vierten Mal feiert Deutschland die kurzen Kinostreifen. Am heutigen Montag, dem 21. Dezember und damit kürzesten Tag des Jahres, erobern die kompakten Filmchen Leinwände in Galerien, Klubs und Läden.
Koordiniert wird die bundesweite Veranstaltung von der AG Kurzfilm in Dresden. Hier machen auch bundesweit die meisten Einrichtungen mit: Es sind 30 Veranstaltungen gelistet, darunter das Wichtelkino vom Striezelmarkt oder die Videothek Phase IV, die Groß und Klein drinnen und draußen unterhalten und mit Getränken versorgen will. Premiere erlebt an vier Standorten das Telefonzellen-Kino, eines steht auf dem Vorplatz des Kleinen Hauses des Staatsschauspiels an der Glacisstraße. Im Thalia laufen aktuelle syrische Kurzfilme mit englischen Untertiteln. So sind auch die indischen Filmchen untertitelt, die in der Oschatzer Straße gezeigt werden. Ohne Untertitel kommen die russischen Streifen im Deutsch-Russischen Kulturinstitut in der Zittauer Straße aus. (ug)

Das komplette Programm: www.kurzfilmtag.com

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