Ganz „Dresden klingt“ zu den Musikfestspielen

Beethovens "Ode an die Freude" erklingt auf dem Altmarkt vor einer tausenköpfigen Menschenmenge. Foto: Una Giesecke

„Seid umschlungen, Millionen“ – zum krönenden Abschluss des Projekts „Klingende Stadt“ ertönte am Sonnabend Nachmittag auf dem Altmarkt der vierte Satz von Beethovens Neunter. Gespielt und gesungen wurde die „Ode an die Freude“ von einem eigens dafür zusammengestellten Orchester mit Solisten, darunter Laien und Profis wie das Musikkorps der Bundeswehr. Eine tausendköpfige Zuschauermenge füllte den Altmarkt.
Ab 14 Uhr hatten zuvor über tausend Mitwirkende an elf verschiedenen Orten wie Altmarkt-Galerie, Schloss Albrechtsberg oder Hauptbahnhof Konzerte von Klassik über Jazz bis Rockmusik aufgeführt. Die Ode hatte Musikfestpiele-Intendant Jan Vogler bewusst ausgewählt, um „eine positive Botschaft auszusenden“. „Dresden sollte sich von seiner offenen, integrativen Seite zeigen. Dafür steht der von Friedrich Schiller verfasste Text.“ Der berühmte deutsche Dichter hatte die Ode einst in Dresden verfasst, im Weinberghäuschen seines Freundes Körner, das heute das Schillermuseum beherbergt.

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