300 Jahre Gräfin Cosel auf Burg Stolpen

Zwei Sonderbriefmarken feiern 300 Jahre Gräfin Cosel auf der Burg Stolpen. Foto: PR

Unter dem Motto „Endstation Stolpen“ können Besucher auf der Burg im Coseljahr 2016 den Mythos der Gräfin neu entdecken. Deren tragisches Schicksal der Gefangennahme bis zu ihrem Tod 49 Jahre später jährt sich 2016 zum 300. Mal. Im dortigen Johannisturm, auch Coselturm genannt, breitet die überarbeitete Dauerschau eine Welt der Macht und Intrigen vor den Besuchern aus. Neue Erkenntnisse aus der Cosel-Forschung beleuchten Aufstieg und Fall der eigenwilligen Mätresse, die August dem Starken drei Kinder schenkte. Burgführungen mit der Gräfin, ihrem Wachkommandanten oder ihrer Zofe blicken jeweils sonntags ab 11 Uhr hinter die Kulissen.
Das ewige Missverständnis zwischen starken Frauen und mächtigen Männern wird zusätzlich in einer Karikaturenausstellung mit Witz und Schärfe ins Bild gesetzt. August der Starke schwamm nicht auf der Humorwelle der Cosel, auch ein Grund, sie nach Stolpen zu verbannen. Die Schau auf dem Kornboden umfasst 150 Werke namhafter deutscher Zeichner.
Die ersten beiden Teile des Filmepos „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ werden zudem im Sommerkino im Burghof am Sonnabend, dem 13. August, ab 21 Uhr gezeigt.
Der Postdienstleister Postmodern zwei Sonderbriefmarken zum Thema und einen Ersttagsbrief veröffentlicht. Die Auflage von 300.000 Stück wird in Servicepunkten und im Onlineshop von Postmodern verkauft.

http://www.burg-stolpen.org/

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