Gemeinsamer Badespaß in der Elbe

Elbeschwimmen Foto: Daniel Förster

Wasserratten sind am 9. Juli zu einem Bad in der Elbe aufgerufen. Freizeitschwimmer, die körperlich fit sind, können sich wahlweise auf drei unterschiedlich langen Strecken in der Kulisse des Elbsandsteingebirges in den Fluten tummeln und an der Bastei vorbeitreiben lassen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) verschafft Badelustigen am Sonnabend ein einzigartiges Wasserspektakel.
Neben den beiden traditionellen Distanzen über 3,5 Kilometer ab Kurort Rathen (unterhalb vom Anleger der Gierseilfähre, linke Elbseite, Start: 11.00 Uhr) und über 900 Meter von der Wehlener Hofewiese (rechtselbisch, Start: 11.30 Uhr) lockt eine Langstrecke Hartgesottene über zehn Kilometer ab Königstein in den Fluss. Diese Ausdauerschwimmer starten schon 9.45 Uhr am linkselbischen Fähranleger der Festungsstadt. Wer den langen Kanten in Angriff nehmen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt und nicht nur gesundheitlich fit sein – so wie alle Elbeschwimmer -, sondern, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sich vorher bei der DLRG anmelden und eine Selbsterklärung zum Gesundheitszustand abgeben – ausschließlich per E-Mail an: 2016@elbeschwimmen.de. Für sie wird entgegen allen anderen eine Startgebühr in Höhe von 20 Euro fällig.

„Das gemeinschaftliche Erlebnis zählt“

Treff für alle Schwimmer ist jeweils eine halbe Stunde vor dem Start. Diese Zeit wird gebraucht, um sich vorzubereiten und in die Starterlisten einzutragen. Sobald die anderen Langstreckenschwimmer auf Augenhöhe sind, gesellen sich die Starter von den jeweiligen Treffpunkten hinzu. Ziel ist für alle der Parkplatz des Erlebnisbades auf der Pötzschaer Seite. Wieder an Land können die Elbeschwimmer im Freibad Wehlen duschen.
Kostümierte Schwimmer sind ebenso wie Schaulustige gern gesehen. Die jüngsten und ältesten Teilnehmer dürfen sich auf Präsente freuen. Alle Teilnehmenden machen auf eigenes Risiko mit. Wegen des steinigen, mitunter scharfkantigen Untergrundes empfiehlt die DLRG, Badeschuhe zu tragen. Die Veranstalterin sorgt zudem für Sicherheit, die Lebensretter begleiten die Schwimmenden mit Rettungsbooten und bringen ihre Sachen trocken zum Ziel.
Es handelt sich ausdrücklich um kein Wettschwimmen, teilen die Organisatoren mit. „Das gemeinschaftliche Erlebnis zählt.“
Das Elbeschwimmen in der Sächsischen Schweiz ist das erste Schwimmen nach der Wende im Osten Deutschlands und wurde 1996 von der DLRG aus der Taufe gehoben, nachdem die Elbe wieder merklich sauberer geworden war. (df)
www.pirna.dlrg.de/elbeschwimmen

 

 

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