Selbstfahrende Autos werden künftig in Dresden getestet

Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014 ; Mercedes-Benz S500 Inteligent Drive TecDay Autonomous Mobility Sunnyvale 2014 Foto: Daimler AG

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat Dresden neben fünf weiteren Kommunen zum künftigen Testgebiet für selbstfahrende Autos erklärt. In spätestens vier Jahren würden dann Wagen durch die Innenstadt rollen, deren Fahrer Hände und Füße von Lenkrad und Pedalen nehmen können, um das Steuern der Technik zu überlassen.  Automatisiertes und vernetztes Fahren heißt das Zauberwort, an dessen Formel viele Beteiligte mitwirken.
Der Politiker will nach den Probeläufen auf der Autobahn A9 nun 20 Millionen Euro dafür ausgeben.  „Automatisiertes Fahren soll nicht nur im Labor, sondern im Realverkehr entwickelt werden. Dazu wollen wir Straßen in den Innenstädten mit Sensorik und neuen Mobilfunktechnologien ausstatten.“
Letztere soll in null Komma nichts die Abstände zu anderen Fahrzeugen messen, Hindernisse, Staus und Parkplätze erkennen und melden. „5G wird ein Kommunikationsnetz mit geringer Verzögerung sein“, sagt Frank Fitzek, Telekom-Lehrstuhl-Inhaber an der TU Dresden mit Blick auf das aktuelle noch zu langsame 4G-Netz. Die Weiterentwicklung sei für den Praxistest einsatzbereit. Und Infineon produziert bereits die nötigen Sensoren, Controller, Leistungselektronik und Sicherheits-Chips der Zukunft.

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