Dresden im Dixie-Fieber

Begeisterte Musiker und Zuhörer auf der Abschlussparade Foto: Hendrik Meyer
Begeisterte Musiker und Zuhörer auf der Abschlussparade Foto: Hendrik Meyer

Alljährlich im Mai erliegt Dresden einer ungewöhnlichen „Frühjahrskrankheit“: dem Dixie-Fieber. Mehrere Tage lang ist die Luft erfüllt mit fröhlichen Klängen – dann wippen, hüpfen und tanzen die Menschen im Rhythmus der Gute-Laune-Musik. 36 Bands und Solisten aus elf Ländern bringen diesmal die sächsische Landeshauptstadt zum Swingen. Insgesamt laufen 31 Veranstaltungen an 26 verschiedenen Veranstaltungsorten. Dort führen elf Moderatoren durch die vielfältigen Programme.

„Ein solches Oldtime-Jazz-Festival gibt es sonst nur noch in Amerika“, schwärmt Festivalleiter Joachim Schlese. Beim diesjährigen 47. Internationalen Dixieland Festival wird zweimal eine „40“ gefeiert: Nilpferd-Maskottchen Dixie nimmt Glückwünsche zum runden Geburtstag entgegen; und die Junge Garde ist seit vier Jahrzehnten Festival-Spielstätte.

Als ganz neuer offizieller Veranstaltungsort wurde dagegen das Italienische Dörfchen gewonnen. 57 Bühnen beziehungsweise Auftrittsorte werden in den Festivaltagen vom 14. bis 21. Mai bespielt. Erstmals beim Dixieland Festival vertreten sind die Papa Pider’s Jazzband aus Schweden und Xaral’s Dixie aus Portugal.

Neu ist in diesem Jahr auch, dass die Jazzmeile vom Hauptbahnhof bis zum Dresdner Residenzschloss reicht. „Auf den neun Bühnen stellt sich ein Großteil der Festivalteilnehmer vor“, so Schlese weiter. „Die Feldschlößchen-Bühne am Hotel ,Königstein‘ ist erstmals Podium für spezielle Kinderprogramme.“ An die jüngsten Dixieland-Fans und ihre Familien richteten sich auch das SZ-Fest im Zoo und das „Dixieland-ABC“ im Rundkino. Und natürlich sind viele von ihnen mit dabei, wenn die klingende bunte Abschlussparade vom Terrassenufer zur Prager Straße zieht. Diese ist genauso wie die Jazzmeile am 20. und 21. Mai eintrittsfrei. Birgit Hilbig

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