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Wie war das noch mal mit der Rettungsgasse?

Rettungsassistentin Jadwiga Richter und Hauptbrandmeister Rainer Jonas hoffen, dass im Notfall viele Dresdner eine Rettungsgasse bilden. Foto: Sven Ellger Rettungsassistentin Jadwiga Richter und Hauptbrandmeister Rainer Jonas hoffen, dass im Notfall viele Dresdner eine Rettungsgasse bilden. Foto: Sven Ellger

Mit einer neuen Plakataktion wirbt das Amt für Brand- und Katastrophenschutz für die Rettungsgasse. Die ist unverzichtbar. Denn Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen schnellstmöglich an Unfallstellen gelangen, um Menschenleben zu retten. Bundesweit aber missachten Verkehrsteilnehmer bei Stau und stockendem Verkehr ihre Pflicht zur Bildung dieser freien Fahrspur oft. Auf großen City-Light-Plakaten in der ganzen Stadt werden die Dresdner jetzt darauf aufmerksam gemacht.
„Gasse frei für 112“ heißt die Aktion. Um eine Rettungsgasse zu bilden, fahren bei zweispurigen Straßen die Fahrzeuge auf der linken Spur an den linken Rand und die auf der rechten Seite an den rechten Rand. Bei drei- oder mehrspurigen Straßen wird die Rettungsgasse zwischen der linken und allen daneben liegenden Spuren gebildet. Diese Regeln gehören zum Pflichtprogramm in der Fahrschule. Demnach müssen Autofahrer für Rettungsfahrzeuge mit Sonderrechten unverzüglich Platz machen. Doch für manch einen Autofahrer ist dieses Wissen jedoch schon weit entfernt. Leider werden auch die Dresdner Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst immer wieder durch ignorante Verkehrsteilnehmer behindert, teilt das städtische Presseamt jetzt mit. Deswegen habe sich die Verwaltung für die Plakataktion entschieden. Die Kampagne ist in den nächsten Wochen dresdenweit zu sehen. „Alle Verkehrsteilnehmer können dazu beitragen, Menschenleben zu retten“, heißt es in der Mitteilung.
(Annechristin Bonß)

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