Roland stellt Dresden auf den Kopf

Roland Kaiser beim ersten von vier Kaisermania-Konzerten am Dresdner Elbufer, hier am 4. August 2017. (Foto: Oliver Carstens)
Roland Kaiser beim ersten von vier Kaisermania-Konzerten am Dresdner Elbufer, hier am 4. August 2017. (Foto: Oliver Carstens)

Dresden. Bis kurz nach 20 Uhr mussten sie warten. Dann hob sich langsam das Banner über der Bühne. „Ich freue mich auf euch – Euer Roland Kaiser“ war dort zu lesen. Und wenige Minuten später war es endlich so weit. Der Kaiser kam auf die Bühne. Begleitet von den ersten Bassrhythmen seiner Band. „Auf den Kopf gestellt“, mit diesem Song startete Roland Kaiser das erste von vier Kaisermania-Konzerten am Dresdner Elbufer. Und der Song war Programm.

Wie stets beim Auftakt der alljährlichen Kaisermania-Festspiele gab sich Roland anfangs etwas schüchtern. Doch das legte sich schnell. Zu jedem Song hätte er eine eigene Geschichte erzählen könne. Aus nunmehr über 45 Jahren im Geschäft. Doch der Kaiser weiß, was seine Fans wollen: Musik, die sonore Bariton-Stimme ihres Idols, die nach seinem Comeback besser denn je klingt.

Und diesen Wunsch erfüllt der Kaiser. Stimmt sich und die Zwölftausend vor der Bühne und weitere auf den Elbwiesen und der Carolabrücke mit Songs seines aktuellen Albums auf diesen Abend ein. Kaiserwetter ist immer, wenn der Kaiser in Dresden gastiert.

„Extreme“ – unser Video-Einblick von gestern Abend:

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Ein erster Höhepunkt wird erreicht, als Roland Kaiser seinem verstorbenen Kollegen Udo Jürgens gedenkt. In typischer Kaiser-Manier natürlich: musikalisch. „Griechischer Wein“, „Ich war noch niemals in New York“ oder „Ein ehrenwertes Haus“. Dann wieder Roland pur. Je weiter die Zeit voran schreitet, um so besser wird die Simmung unter den Fans. Das liegt natürlich auch an dem ein oder anderen Bier, das natürlich in Bechern mit Kaiser-Optik ausgeschenkt wird, die dem ein oder anderen seit Jahren als halbwegs günstiges Mitbringsel dienen.

„Bis zum nächsten Mal“ – vielleicht schon heute

„Ich glaub es geht schon wieder los“, „Extreme“ oder des Kaisers Liebeserklärung an Dresden, „Affäre“. Spätestens jetzt hat der Kaiser sein Publikum vollends in seinen Bann gezogen. „Ich freue mich sehr, wieder hier zu sein“, sagt er, stets irgendwie gerührt, wie groß die Zuneigung jedes Jahr aufs Neue für ihn gelebt wird. Und als er kurz vor dem obligatorischen Feuerwerk das Abschiedslied „Bis zum nächsten Mal“ anstimmt, wissen viele, dass es bis dahin gar nicht so lange dauern wird. Gerüchte sagen, es gibt mehrere Besucher, die sich gleich Karten für alle vier Kaisermania-Konzerte besorgt haben. Viele andere werden es sich auf den Elbwiesen gemütlich machen, um den Abend noch einmal, noch zweimal oder noch dreimal zu genießen.

Roland dankt seinem Dresdner Publikum:

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Die nächsten Kaisermania-Konzerte gibt es am heutigen Samstag, 5. August, nächsten Freitag, 11. August und das große Finale am nächsten Samstag, 12. August, jeweils mit Beginn um 20 Uhr an den Elbwiesen zu erleben.

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