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Museumsnacht in Dresden

Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. (Foto: Sebastian Kahnert/Archiv)

Dresden. Am Samstag, 16. September, laden über 50 Museen mit ihren Sammlungen, Sonderprogrammen, Musik und Gastronomie zur 19. Museumsnacht ein.

Dass die Gegenwart für Aufregung sorgt, ist nicht neu. Das war vor 500 Jahren schon einmal so. Renaissance und Reformation, die Besichtigung einer neuen Epoche – auch das bietet die Museumsnacht. Dabei präsentiert der Renaissance-Flügel seine neuen Ausstellungsräume im Schloss, gefüllt mit Macht und Mode sächsischer Kurfürsten im Zenit ihres Einflusses. Der Mathematisch-Physikalische Salon im Zwinger zeigt „Der Planeten wundersamen Lauf“ in sieben Minuten, eine Kombination neuer Himmelsbetrachtung und Herrscherlob.

Weitere 100 Jahre früher setzt das Museum Hofmühle in Plauen ein – hier steht die erste Kirchenglocke des Viertels von 1467. Neben möglichen Schwerpunkten gilt aber – wie bei jeder Museumsnacht – die Vielfalt der Angebote und ihre individuelle Entdeckung. So ist Erich Kästner als technikkundiger Netzwerker zu sehen. Gesichter werden abgetastet, gezeichnet und erfasst bei „face to face“ im Deutschen Hygiene-Museum. Das Josef-Hegenbarth-Archiv zeigt märchenhafte Rückkehrer aus Russland. War Richard Wagner ein Freund des Wanderns?, überlegt das Richard-Wagner Museum in Graupa. Im Schloss Pillnitz werden Geheimnisse der Kronprinzessin verraten. Das Stasi-Unterlagenarchiv fragt nach Helmut Schön und der DDR, und im Stadtmuseum steht sogar der Weltuntergang bevor.

Deshalb: Vorher also noch schnell zur Museumsnacht Dresden am 16. September! Die Einzelkarte kostet 13 Euro, ermäßigt neun Euro. Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder unter 14 Jahren) zahlen 28 Euro. Für Kinder unter sechs Jahren ist der Eintritt frei. Jahreskarten der städtischen und staatlichen Museen haben keine Gültigkeit. Die Karten gibt es seit 21. August in allen teilnehmenden Institutionen, den städtischen Bürgerbüros, den Verkaufsstellen der Dresdner Verkehrsbetriebe, im DREWAG-Treff und beim SZ-Ticketservice unter Telefon (03 51) 84 04 20 02. Die Karte berechtigt zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser von 18 bis 1 Uhr, zur Fahrt mit den Museumsnacht-Buslinien und allen Linien im Tarifbereich des VVO während der Museumsnacht sowie zur An- und Abreise im gesamten VVO-Tarifbereich von 14 bis 6 Uhr.

Zu erkunden ist das Dresdner Museumsnachtleben mit Bussen und Bahnen sowie zu Fuß. Die neue Museumsnacht-Mobil-Internet-Seite führt auch mit dem Handy durch die Nacht. Das Gesamtprogramm und weitere Informationen sind zu finden unter www.dresden.de/museumsnacht

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