Drei neue Selbsthilfegruppen in Dresden

In Dresden gründen sich gerade drei neue Selbsthilfegruppe. Betroffene finden dort Rat und Unterstützung. Foto: Pixabay
In Dresden gründen sich gerade drei neue Selbsthilfegruppe. Betroffene finden dort Rat und Unterstützung. Foto: Pixabay

Die städtische Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) informiert darüber, dass sich gerade drei neue Selbsthilfegruppen in der Gründungsphase befinden. Wer sich für deren Themen und eine Teilnahme interessiert, kann sich gern bei KISS melden – telefonisch unter 0351-2061985 oder per E-Mail an kiss@dresden.de.

Folgende Gruppen gründen sich

Lösungsansätze gegen Bulimie
Eine an Bulimie erkrankte Frau möchte sich gern – unabhängig von Alter und Geschlecht – mit anderen Betroffenen über den Umgang mit dieser Krankheit austauschen. Ziel der neuen Selbsthilfegruppe ist es, sich gegenseitig Lösungsansätze im Umgang mit der Ess-Brech-Sucht aufzuzeigen. Denn gemeinsam lassen sich Krisen und Rückschläge deutlich einfacher überwinden. Wer an der Gründung und Teilnahme interessiert ist, kann Kontakt zu KISS aufnehmen oder sich direkt an die E-Mail-Adresse der zukünftigen Gruppe niemehrbulimie@web.de wenden.

Austausch über Skoliose
Eine an Skoliose erkrankte Frau wünscht sich im Rahmen der Selbsthilfe den Austausch mit ebenfalls betroffenen Menschen über 40 Jahren. Die Skoliose zählt zu den ältesten orthopädischen Leiden. Die Erkrankten müssen mit einer Verkrümmung der Wirbelsäule leben. In der Gruppe soll es vor allem um den Informationsabgleich zu bestehenden und neuen Behandlungsmethoden gehen. Die Kontaktaufnahme ist über KISS erbeten.

Umgang mit posttraumatischer Belastungsstörung
Eine neue Selbsthilfegruppe wird sich der posttraumatischen Belastungsstörung widmen. Typische Symptome sind das wiederholte Erleben eines Traumas (z. B. Flashbacks, Albträume) sowie die Vermeidung von Aktivitäten und Situationen, die daran erinnern könnten. Außerdem gehören zum Krankheitsbild Panikattacken, Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen. Oft treten auch Ängste und Depressionen auf. Die regelmäßigen Gruppentreffen sollen dabei helfen, mit der Belastung besser im Alltag umzugehen und so eine höhere Lebensqualität zu erreichen. Interessierte können sich bei KISS melden oder direkt zur Gruppe über die E-Mail traumabewaeltigen@hotmail.com Kontakt aufnehmen.

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