VR-Brille, 3D-Drucker und Co.: Das sind die Technik-Trends 2018

Technikfans finden in diesem Jahr in den Fachmärkten viele Anregungen für Anschaffungen. // Foto: Picture Alliance

Ein Mini-Me zum Selberdrucken? Ein zusammenfaltbarer Beamer für’s Smartphone oder ein Retro-Gameboy? Geschenkideen aus der Technik-Branche sind 2018 vielseitig. „3D-Drucker sind in diesem Jahr ganz klar ein Highlight für das Weihnachtsgeschäft, die Nachfrage ist riesig“, erklärt Tilo Rast vom Dresdner Elektronik-Fachmarkt Conrad.

Deshalb haben er und seine Kollegen verschiedenste Modelle ins Sortiment aufgenommen. Einfache, aber gut funktionierende 3D-Drucker gibt es schon ab 300 Euro. „Das geht dann hoch bis 5 000 Euro“, so Rast. Einfache Modelle können meist nur kleine und einfarbige Drucke herstellen, die besseren Geräte punkten mit höherer Qualität, größeren Teilen und mehreren Farben. Was man früher also nur von Messen oder Veranstaltungen kannte, ist nun bereit für den Weg unter den Christbaum.

Eine andere Welt

Doch auch Virtual Reality liegt voll im Trend. Den Mount Everest besuchen, Strandparty in Havanna oder doch eher Schafe zählen auf grünen Frühlingswiesen in den Alpen? Das ist alles kein Problem mehr, auch in 4K-Auflösung. Virtual-Reality-Brillen sind zwar nicht neu, aber mittlerweile massentauglich und erschwinglich. Ebenso im Gaming-Bereich und bei Videospielen öffnen sich so ungeahnte Möglichkeiten.
Absolut im Trend liegt die sogenannte Augmented Reality, bei der virtuelle Inhalte in die reale Welt projiziert werden. Das geht bereits mit kleinen, mobilen Geräten übers Smartphone, aber auch am Fernseher oder PC zu Hause. Und Navigationsgeräte haben faszinierende Fortschritte gemacht, indem die beispielsweise die Fahranweisungen inklusive Karte jetzt direkt an die Windschutzscheibe werfen.

Digitale Assistenten

Alexa, Siri oder Google Assistent haben sich in diesem Jahr auf dem Markt und in den heimischen Räumen etabliert. Nahezu alle Hersteller in der Unterhaltungsindustrie bieten ihre Produkte mit eingebautem Sprachassistenten an.

Doch das ist nur der Anfang: So lassen sich die künstlichen Diener mit bereits bestehenden oder neuesten Smart-Home-Komponenten verbinden. Automatische Meldungen über den leeren Kühlschrank, Mikrowellen, die auf Sprachsteuerung reagieren, sowie intelligente Heizungs-, Lüftungs- oder Sicherheitssysteme sind längst keine Spielerei mehr.

„Wir haben uns auf den Ansturm vorbereitet und extra unser Sortiment im Bereich Smart-Home noch einmal kräftig aufgestockt“, erklärt Tilo Rast. Es lohnt also, auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken in Dresdens Elektronikfachmärkten vorbeizuschauen – zumindest, wenn man technikaffine Familienmitglieder beschenken will.

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