Straßenbahn fährt nur bis Reick: Gleis- und Fahrleitungsreparatur auf der Prohliser Allee

Symbolfoto: Archiv

Von Sonnabend, dem 9. März 2019, 4:00 Uhr bis Montag, den 25. März 2019, 3:30 Uhr fährt die Straßenbahnlinie 1 von Löbtau kommend nur bis zum Albert-Wolf-Platz in Reick. Die Linien 9 und 13 werden zwischen Lennéplatz und Prohlis als „EV 9/13“ durchgehend von Bussen ersetzt. 

Grund der rund zweiwöchigen Einschränkung sind Bauarbeiten auf der Gleistrasse zwischen Reick und Prohlis. Den Schwerpunkt bilden Gleisreparaturen zwischen Jacob-Winter-Platz und Georg-Palitzsch-Straße. Dabei werden vor allem verschlissene Schienenstücke und Schwellen ausgetauscht. Manche stammen noch von 1981, dem Jahr der Inbetriebnahme der Gleistrasse nach Prohlis. Ebenso wird die Straßenüberfahrt an der Georg-Palitzsch-Straße einschließlich der Fahrbahndecke erneuert.

Neben den Gleisbauarbeiten werden auf der Prohliser Allee auch Elemente der Fahrleitungsanlage für die Straßenbahn getauscht. Vor rund zwei Jahren hatte hier ein Sturm größere Schäden angerichtet, die zunächst nur provisorisch repariert werden konnten. Jetzt stellen die Monteure den Ursprungszustand wieder her. Während der Bauarbeiten ist die Straßenüberfahrt an der Georg-Palitzsch-Straße für Autofahrer gesperrt. Die nötige Umleitung ist ausgeschildert. Die eigentlichen Bauarbeiten finden auf der nur von Straßenbahnen befahrenen Gleistrasse statt. Dennoch kann es im Zuge der Prohliser Allee zu vorübergehenden Behinderungen des Autoverkehrs kommen.

Die Planer haben für die Bauarbeiten bewusst den Zeitraum im März gewählt. Einerseits gibt es nun die für eine solche Reparatur nötigen Temperaturen. Andererseits sind die Linien 9 und 13 durch die Baustelle am Wasaplatz ohnehin schon unterbrochen. Der sich daraus ergebende so genannte Sperrschatten wird gleich genutzt. Auf diese Weise reduzieren sich die Einschränkungen für Fahrgäste, weil später nicht noch ein zweites Mal umgeleitet werden muss.   Die Kosten für die Reparaturen belaufen sich auf insgesamt etwa 250.000 Euro. Sie werden aus dem Budget der Dresdner Verkehrsbetriebe für die laufende Unterhaltung der Infrastruktur beglichen.

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