Große Verkehrskontrolle an Dresdens Unfallschwerpunkt am Dienstag

Am Schlesichen Platz sind Radfahrer häufig in einen Unfall verwockelt. (Foto: pixabay)
Am Schlesichen Platz sind Radfahrer häufig in einen Unfall verwockelt. (Foto: pixabay)

Am Dienstag, den 26. März, kontrolliert die Polizei Sachsen am Schlesischen Platz Verkehrsteilnehmer. Begleitet wird die Aktion vom ADFC Dresden e. V.

„Weil es am Schlesischen Platz so häufig kracht, ist es genau richtig, den Verkehr dort zu kontrollieren. Wir freuen uns, dass die Polizei Sachsen diese Stelle ausgesucht hat. Hoffentlich ist das es ein Zeichen dafür, dass die Polizei nun systematischer und fokussierter als bisher die Ursachen von Radverkehrsunfällen bekämpft,“ sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied im ADFC Dresden e.V.

Für Fahrrad-Unfälle mit verletzten Personen ist eine Beteiligung von Kfz charakteristisch. Auch am Schlesischen Platz ist der Unfallgegner fast immer ein Pkw. Für diesen Unfallschwerpunkt ist es dem ADFC nicht bekannt, zu welchem Anteil Pkw-Fahrer bzw. Radfahrer Unfallverursacher sind. Auf das ganze Stadtgebiet bezogen beträgt der Anteil von Pkw-Fahrern als Unfallveruracher bei Rad/Pkw-Unfällen etwa 66%. Bei Rad/Lkw-Unfällen hingegen sind Unfallverursacher in etwa 75% der Fälle Lkw-Fahrer. 

Die Nummer 1 der häufigsten Unfallursachen ist die Vorfahrtsmissachtung von Pkw-Fahrern beim Abbiegen. In Dresden ist ein extremer Unfallschwerpunkt mit abbiegenden Pkw am Schlesischen Platz/Antonstraße. Dort befahren relativ viele Radfahrer die Radverkehrsanlage rechtswidrig in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Das fördert die Unfallhäufigkeit, weil Autofahrer nicht mit Radfahrern aus der falschen Richtung rechnen.

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