Große Rembrandt-Schau im Residenzschloss Dresden

Rembrandt wird zum 350. Todesjahr eine Sonderschau gewidmet. (Foto: SKD/Andreas Diesend)

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Im 350. Todesjahr Rembrandts feiern die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) den Ausnahmekünstler in einer großen Sonderschau. Rembrandt van Rijn (1606–69) gilt als einer der innovativsten Künstler aller Zeiten. Noch heute fesseln seine Werke durch ihre natürliche Lebendigkeit und den freien, treffsicheren Strich. Zu sehen sind Selbstbildnisse und Studien seiner Ehefrau Saskia van Uylenburgh. Ergänzt durch wertvolle Leihgaben öffnet die Schau den Blick auf einen der innovativsten und unkonventionellsten Künstler aller Zeiten und stellt die Frage nach dessen Eigenheit und Strahlkraft. Zeitlos fesselnd bleibt Rembrandt auch durch seine Radikalität in der Auswahl und Interpretation christlicher und profaner Bildthemen, nicht weniger durch seine Experimentierfreudigkeit – besonders im Gebrauch grafischer Techniken –, sowie durch seinen reflektierten und dabei oft humorvollen Intellekt. Mit leichter Hand, fast spielerisch, doch voller Energie, sprengte er sämtliche Konventionen. Sein dynamischer, unverkennbarer Strich schuf Bildwelten, aus denen ein schier unerschöpfliches Interesse an der Natur als Schöpfung spricht. Der Ausstellungstitel „Rembrandts Strich“ steht nicht nur für die individuelle Handschrift, sondern auch für die Spur, die Rembrandt hinterlassen hat. Rund 100 Werke stehen im Dialog mit etwa 50 Radierungen und Zeichnungen von Zeitgenossen und späteren Künstlern, die Rembrandt als Autorität und Inspirationsquelle verstanden. „An Rembrandt kommt keiner vorbei“, sagte Max Beckmann, der neben Namen wie Francisco de Goya, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Pablo Picasso oder A. R. Penck in der Schau zu entdecken ist.


bis 15.9. im Residenzschloss, tgl. außer Di., 10 bis 18 Uhr,
Rahmenprogramm:
15. Juli: Wir feiern Geburstag
jeden Sa/So: Rembrandt live!
Details + alle Termine unter: www.skd.museum

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