Bauarbeiten am Ferdinandplatz vorerst gestoppt

© Symbolfoto: Archiv

„Die vorbereitenden Bauarbeiten am Ferdinandplatz für das Neue Verwaltungszentrum müssen aufgrund der Corona-Krise vorübergehend eingestellt werden“, informiert Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain.

Die Tiefbauarbeiten am Ferdinandplatz finden in einem Gebiet statt, in welchem Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden könnten. Sollte eine Fliegerbombe gefunden werden, die weitreichende Evakuierungsmaßnahmen zur Folge hätte, könnte der notwendige Abstand zwischen Personen nicht eingehalten werden. Deswegen hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Landesdirektion Sachsen seinen Pandemieplan am 23. März 2020 in Kraft gesetzt. Dies hat zur Folge, dass bis auf Weiteres die Abholung von Fundmunition von geplant durchgeführten Baustellen nicht mehr erfolgt. Die Aushubüberwachung durch den Kampfmitteldienst wurde eingestellt. Auch deshalb sind weitere Ausbaubarbeiten nicht mehr möglich.

Alle begonnen und freigegebenen Arbeiten, wie der Rückbau der alten Wasserleitung und die archäologischen Grabungen an den bereits freigelegten Stellen, können fortgeführt werden. Es ist jedoch abzusehen, dass die noch möglichen Arbeiten bald abgeschlossen sind und die Baustelle dann ganz ruhen wird.

„Wir haben mit den Tiefbauarbeiten mit einem zeitlichen Vorlauf begonnen, damit wir auf etwaige Überraschungen reagieren können. Mit einer Corona-Krise haben wir damals natürlich nicht gerechnet. Aber diese Vorausschau kommt uns auch jetzt zugute“, so Schmidt-Lamontain.

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