Die positive Wirkung von Zimmerpflanzen auf den Schlaf

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Befürworter von Natur und Umwelt kennen ihre Vorzüge schon seit Langem. Viele Pflanzen besitzen nicht nur optische Pluspunkte, sondern bieten eine echte Unterstützung zur Erneuerung des Klimas. Was draußen optimal funktioniert, bietet auch Möglichkeiten für den Einsatz in Räumen. Mit wenig Aufwand verwandelt sich die Luft durch Zimmerpflanzen und kann dazu beitragen, das Wohlbefinden zu steigern.

Schlafstörung? Diese Quellen können den Schlaf durchaus beeinträchtigen:

Wer nachts nur schwer zur Ruhe kommt, wird vom Alltagsstress geplagt. Häufig sind es Probleme im Job oder in der Beziehung, die kaum an einen Schlaf denken lassen. Experten raten dazu, vor der Bettruhe unnötige Aufregung zur vermeiden. Dazu zählen nicht nur wilde Diskussionen mit Freunden oder Bekannten, sondern auch das Anschauen von spannenden Filmen. Wer gerne abends speist, sollte dies möglichst langfristig vor dem Schlafen machen.

Dabei bieten leichte und gesunde Nahrungsmittel die beste Lösung, denn sie liegen weniger schwer im Magen. Deftige oder fettige Gerichte hingegen können zu Bauchschmerzen führen oder noch eine lange Zeit Verdauungsprobleme verursachen. Diese tragen dazu bei, den Schlaf zu verzögern. Eine zu hoch gedrehte Heizung erzeugt zwar Wärme, doch hohe Temperaturen halten nachts weder gesund, noch schonen sie den Geldbeutel und können den Schlaf beeinträchtigen.

Besser sind milde Temperaturen und je nach Wohnlage sogar ein gekipptes Fenster für frische Luft. Damit Personen vor dem Einschlafen schneller zur Ruhe kommen, hilft ein Glas warme Milch oder Tee, denn es beruhigt den Körper insgesamt. Auch Zusätze, wie etwa Baldrian, können hier für positive Effekte sorgen. Auf Schlaftabletten sollten die meisten Menschen hingegen verzichten.

Auch Koffein hat nur begrenzt einen umkehrenden Effekt. Viele Kaffeetrinker verzögern so ihren Schlaf weiter nach hinten und zerstören langfristig ihren Biorhythmus. Sportler wiederum führen durch Höchstleistungen die Herzfrequenz nach oben, was das Einschlafen ebenfalls verzögern kann, jedoch langfristig für einen ausgeglichenen Schlaf Sorge trägt.

Als besonders störend empfinden sensible Personen Handystrahlung. Es hilft dabei häufig schon, das geliebte Smartphone neben dem Bett auf Flugmodus zu stellen, um belastende Signale abzuschalten. Die Weckfunktion der Geräte wird hierdurch übrigens nicht beeinträchtigt.

Generell meiden Nutzer Stromquellen aller Art im umliegenden Bereich. Diese sind in der Lage den Schlaf unbewusst zu stören. Es kommt zu Albträumen oder gar Schweißausbrüchen oder Unterbrechungen des Schlaf-Prozesses. Trotz all dieser Maßnahmen empfinden manche Verbraucher ihr Schlafzimmer klimatisch als unattraktiv, um tatsächlich einen ruhigen Schlaf zu erzielen. Abhilfe versprechen dabei Zimmerpflanzen.

Einige Mittel die das Einschlafen unterstützen können:

  • Aufregung vermeiden (keine spannenden Filme anschauen)
  • Auf fettiges, deftiges Essen verzichten
  • Heizung nicht zu hochdrehen
  • Eine warme Milch oder ein heißer Tee beruhigt den Körper
  • Koffein bremst den Schlaf
  • Lichtquellen ausschalten
  • Sport vor der Nachtruhe kann zu unverhofften Energieschüben führen und den Schlaf erschweren
  • Handy auf Flugmodus schalten
  • Stromquellen in Bettnähe vermeiden

Zimmerpflanzen erfrischen das Raumklima

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Teure Luftfilter versprechen gigantische Ergebnisse, doch die Wirkung der mechanischen Objekte aus Kunststoff ist oft verhältnismäßig gering. Clevere Sparfüchse kennen den Trick der Zimmerpflanzen schon länger. Sie filtern die Luft dauerhaft und sorgen so auf ganz natürliche Weise dabei, ein ansprechendes Raumklima zu erhalten.

Viele Menschen sprechen von Vorteilen durch Zimmerpflanzen, denn sie helfen ihnen dabei endlich wieder beruhigt einschlafen zu können. Der gesamte Schlaf erfolgt entspannter. Je mehr Pflanzen im Zimmer stehen, desto besser zeigen sich Ergebnisse in Sachen Luftqualität.

Welche Zimmerpflanzen steigern die Luftqualität?

Prinzipiell gilt jede Sorte von Zimmerpflanze als bereichernd für das Klima, doch insbesondere der Drachenbaum oder der Bogenhanf führen zu einer schnellen Verbesserung der Luftqualität. Keine oder geringe Auswirkungen haben Kakteen. Auch Palmen-Gewächse liefern nur begrenzte Veränderungen. Besser ist es hingegen beispielsweise auf die beliebte Birkenfeige oder der gemeine Efeu zurückzugreifen. Auch die Chrysanthehme und ihre Verwandten punkten mit ihren filternden Eigenschaften.

Einige Zimmerpflanzen mit unterstützender Luftqualität im Überblick:

  • Gemeiner Efeu
  • Birkenfeige
  • Drachenbaum
  • Bogenhanf
  • Aloe Vera
  • Chrysantheme

Wo positionieren Verbraucher die Zimmerpflanze im Schlafzimmer?

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Der Ort für die Aufstellung der Pflanzen orientiert sich nicht nur an optischen Aspekten, sondern auch an die Ansprüche der Gewächse. Manche Sorten vertragen nur wenig Sonneneinstrahlung, andere profitieren von halbschattigen Plätzen. Zudem ist das Gießen zu beachten. Einige Vertreter kommen mit wenig Wasser pro Woche aus und zeigen bei zu viel Nässe Anzeichen für Krankheiten andere sollten sogar jeden Tag eine Wässerung erfahren. Deshalb ist bei solchen Arten eine Aufstellung in der Nähe von Stromquellen zu vermeiden.

Positionierungen in der Nähe von Wänden können unter Umständen Wandfarbe oder Tapeten beschädigen. Mieter sollten diesen Umstand einkalkulieren und ihn beim Auszug beseitigen. Abhilfe sorgen Standorte mit Abstand oder Podeste sowie Untertöpfe. Rollen an Pflanzenhockern verhindern zudem mögliche Kratzer auf dem Parkett.

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