Forscher der TU Dresden untersuchen soziale Folgen des Corona-Lockdowns

Symbolfoto: Pixabay

Psychologen der TU Dresden untersuchen in zwei Studien die Auswirkungen von Kontaktbeschränkungen und den Umgang mit Alkohol in der Krise.

Um die rasante weltweite Verbreitung von Covid-19 zu stoppen, gab es ab Mitte März in nahezu ganz Europa einen vorher kaum gekannten Lockdown. Während die akute Krankheitswelle abgeebbt ist, stehen nun die Abfederung der wirtschaftlichen, aber auch die Untersuchung der gesellschaftlichen Folgen im Vordergrund.   

Am Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Dresden soll in zwei Studien den Belastungen, die mit der aktuellen Situation einhergehen, auf den Grund gegangen werden. 

Welche Auswirkungen haben die zum Teil stark eingeschränkten sozialen Kontakte auf die psychische Gesundheit, will Philipp Kanske, Inhaber der Professur für Klinische Psychologie und Behaviorale Neurowissenschaft, herausfinden. Wo lagen und liegen besondere Schwierigkeiten? Wie haben sich die Belastungen über die Zeit entwickelt?

Damit nicht nur die Probleme analysiert, sondern auch passende Unterstützungsangebote geschaffen werden können, soll die Befragung im wöchentlichen Abstand wiederholt werden.

In der zweiten Studie untersucht ein Team aus EU-Ländern mit Prof. Jürgen Rehm, ob und wie sich der Alkoholkonsum während der COVID-19 Pandemie verändert hat.

Für beide Studien sucht das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um die Erforschung von Belastungen in Krisensituationen zu verbessern.

Die Eingangsbefragung dauert etwa 30 Minuten, die Folgebefragungen etwa 10 Minuten.

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