Sachsen-Quiz: Klettern klassisch und naturnah

Beschaulicher Moment auf der Basteibrücke, die tagsüber ein Touristenmagnet ist. // Foto: Achim Meurer

In Zusammenarbeit mit SACHSENLOTTO präsentiert die DAWO! einen „Glücksort“ in Sachsen. In einem Quiz werden drei Fragen zu diesem Ort gestellt. Die Antworten erscheinen in einem Beitrag in der Folgewoche. Zu gewinnen gibt es „Platin-7-Rubbellose“ von SACHSENLOTTO, bei denen Gewinne bis zu 500.000 Euro möglich sind. (Gewinnchance rund 1:2000000)

Berühmt ist die Sächsische Schweizunter anderem für ihre Klettertradition,
die offiziell mit der Besteigung des Falkensteins durch Schandauer Turner 1864 begann. Bereits einige Jahre zuvor hatte der Schornsteinfeger Sebastian Abratzky den Königstein in einem Felskamin erklommen – und die als uneinnehmbar geltende Festung in einem verwegenen Streich „erobert“. In größerem Umfang als Klettergebiet erschlossen wurde das Gebirge ab etwa 1890 durch die Pioniere um Oscar Schuster, dessen Name noch heute sehr präsent ist. Im Schusterweg am Falkenstein hängt sogar ein Reliefbildnis.

Strenge Kletterregeln

Legendär sind auch die strengen sächsischen Kletterregeln, die in erster Linie den empfindlichen Sandstein und die Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten schützen sollen. So sind einige der über 1.100 Kletterfelsen zeitweise gesperrt, um die Vogelbrut nicht zu stören. Nicht erlaubt ist zudem das Klettern bei oder direkt nach dem Regen. Bis auf drei Ausnahmen sind die Massive tabu – als Gipfel gelten nur freistehende Felsen, die durch Kletterei, Übertritt oder Sprung von benachbarten Felsen zu ersteigen sind.

Zur Sicherung, so das Regelwerk weiter, darf der Vorsteiger neben dem Seil nur Schlingen verwenden, die er aus der Kletterposition heraus an natürlichen Felsstrukturen befestigt. Metallene Sicherungsmittel, wie Klemmkeile und Friends, sind verboten, weil sie das weiche Gestein beschädigen. Ringe darf nur der Erstbegeher einer Route in möglichst geringer Zahl schlagen. In leichteren Wegen mit ausreichend natürlichen Sicherungsmöglichkeiten sind oft gar keine vorhanden. Trotz – oder gerade wegen – dieser Einschränkungen gilt Klettern im Elbsandstein als besonders klassisch, sauber und naturnah.

Auflösung der Fragen vom 5. September:

1. Wann wurde ein großer Teil der rechtselbischen Fläche zum Nationalpark erklärt?
Antwort: im Jahr 1990
2. Wie lang ist die Strecke markierter Wege?
Antwort: rund 1.200 Kilometer
3. Wie lautet der Titel der aktuellen Sonderschau auf der Festung?
Antwort: „Hohe Gäste auf Sachsens schönster Feste“.

Die Gewinner der „Platin-7-Rubbellose“ und des Buches „300 Jahre Lotterien in Sachsen“ werden persönlich per E-Mail informiert. Das nächste Quiz folgt am Oktober 2020. DAWO!-Serie mit freundlicher Unterstützung von SACHSENLOTTO.

BIRGIT HILBIG

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