Haltestellen werden auf Vordermann gebracht: Linien 2 und 7 fahren verkürzt

Foto: DVB AG

Die Straßenbahnlinie 42 bedient ab Montag die Stadtbahntrasse nach Pennrich.

Ab Montag, dem 1. März 2021, 7:00 Uhr fahren die Straßenbahnlinien 2 und 7 von Kleinzschachwitz beziehungsweise Weixdorf kommend nur bis zur Gleisschleife Wölfnitz. Weiter in Richtung Pennrich geht es mit der Sonderlinie „42“, die zwischen Wölfnitz, Gompitz und Pennrich verkehrt. Stadtauswärts kann an der Haltestelle „Julius-Vahlteich-Straße“ umgestiegen werden, stadteinwärts in der Gleisschleife Wölfnitz. Die Fahrpläne der Linien 2, 7 und 42 werden auf einander abgestimmt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 17. Juli 2021. Unterbrochen werden sie nur zu Ostern, Pfingsten und Himmelfahrt.

Grund der Linienänderung sind Bauarbeiten auf der Stadtbahntrasse zwischen Wölfnitz und Gorbitz. An den Stationen „Kirschenstraße“, „Merianplatz“ und „Schlehenstraße“ werden die abgenutzten Bahnsteige auf Vordermann gebracht. Begonnen wird damit an der Kirschenstraße. Nach dem Umbau sind die Haltestellen auch tauglich für den Einsatz des neuen Stadtbahnwagens. Das erste Neufahrzeug wird zu Probefahrten Ende August in Dresden erwartet. Im Rahmen der Bauarbeiten tauschen die Gleisbauer noch eine verschlissene Weiche auf der Trasse, passen die Gleisgeometrie an und reparieren Schadstellen.

Während der Arbeiten kann immer nur auf einer Seite an der Baustelle vorbeigefahren werden. Eine spezielle Ampel für Straßenbahnen regelt den wechselseitigen Verkehr. Auf der Linie 42 verkehren so genannte Zweirichtungswagen, die auf beiden Seiten Türen zum Ein- und Aussteigen der Fahrgäste haben. So kann im Baustellenbereich unabhängig von der Fahrtrichtung immer auf der jeweils richtigen Seite ausgestiegen werden. Natürlich finden sich an den Bahnsteigen Hinweise, wo die „42“ abfährt. Die vom Straßenbahnhof Gorbitz ausrückenden und in den Bahnhof einrückenden Bahnen können die Baustelle wechselseitig passieren.

In die Umbauten und Reparaturen investieren die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) insgesamt etwas mehr als 750.000 Euro. Der Autoverkehr ist von den Bauarbeiten nicht betroffen. Dort gibt es keine Einschränkungen.           

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