So kann jeder Lebensmittel retten

Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll, obwohl ein großer Teil noch genießbar gewesen wäre. // Foto: Archiv

Die Projektteams „Zur Tonne“ und „foodsharing Dresden“ halten am Sonntag, 9. Mai, 15 bis 17 Uhr einen Online-Vortrag mit dem Titel „#retteLebensmittel: Verwenden statt verschwenden!“.

Der Vortrag mit anschließendem Austausch findet im Rahmen des Zukunftsstadt Dresden-Projektes „Woche des guten Lebens“ statt, deren Durchführung aufgrund der Corona-Pandemie ausschließlich mit digitalen Angeboten stattfinden kann.

Im Vortrag präsentieren Projektmitstreiterinnen und -mitstreiter Fakten und Zahlen und zeigen Probleme auf, die hinter der Lebensmittelverschwendung stehen. Praktische Beispiele für die Umsetzung im Alltag sollen andere ermuntern, zuhause selbst Lebensmittel zu retten. Schließlich geht es im Vortrag auch um die Grenzen des eigenen Handels, denn um dieses komplexe gesellschaftliche Problem zu lösen, braucht es mehr als richtiges Einkaufen und Lagern. Weitere Informationen sowie der Anmeldelink für das Zoom-Meeting stehen unter: https://www.wochedesgutenlebens.de/veranstaltungen

„Zur Tonne“ ist eines, der bis Februar 2021 geförderten Transformationsexperimente der „Zukunftsstadt Dresden“. In den letzten zwei Jahren hat das Projektteam zwei Tonnen Lebensmittel gerettet und über 2.000 Bürgerinnen und Bürger informiert. Eva Jähnigen, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft, freut sich über das regionale Engagement der Akteure.

„Es ist wichtig, dass die Stadtverwaltung Dresden die Kompetenz von Bürgerbeteiligungsprojekten für eine nachhaltige, grüne und essbare Stadt auch weiterhin aktiv unterstützt und fördert. Die Erfahrungen des Projektes „Zukunftsstadt Dresden“ sind dafür wichtig. Das praktische Fachwissen und die qualitativ hochwertigen Formate, wie zum Beispiel beim Thema Lebensmittelverschwendung und -rettung, sollen unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich bleiben. Beteiligungsprozesse müssen verstetigt und in die Arbeit der Stadtverwaltung integriert werden. „Zur Tonne“ nimmt hierbei eine herausragende Rolle ein.“

Mehr Informationen zum Projekt „Zur Tonne“ finden Sie unter: www.zur-tonne.de

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