Gewinnspiel: Erleben Sie „Alice im Wunderland“ in der Comödie Dresden!

Alice im Wunderland: 46 Aufführungen im Schloss Übigau sind geplant. // © Robert Jentzsch

Nach monatelanger Kulturabstinenz startet die Comödie Dresden am 11. Juni diesen Jahres mit einer märchenhaften Neuproduktion in die Open Air-Saison am Elbschloss Übigau.

Der musikalische Sommertraum ALICE IM WUNDERLAND verwandelt den idyllischen Schlossgarten bis Mitte September in eine verträumte, zauberhafte Welt, in der die Grenzen zwischen Utopie und Wirklichkeit verschwimmen. Nach zwei erfolgreichen Sommer-Spielzeiten an der Elbe greift Sachsens größtes Privattheater damit erneut eine Geschichte auf, die bereits in zahlreichen Film-, Theater- und Tanzadaptionen Erfolge feierte und interpretiert sie vor der barocken Kulisse der einstigen Residenz August des Starken neu.

DAWO! verlost 2×2 Tickets für die Premiere von „Alice im Wunderland“ am 15.06. um 19:30 Uhr in der Comödie Dresden! Teilnahme bitte per Kommentar bis zum 11. Juni, warum es sich lohnt zu gewinnen. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Vor der Teilnahme beachten Sie bitte unsere Datenschutzhinweise. Diese finden Sie hier)

Ständig taumelnd zwischen Wunderland und Realität wird die mittlerweile erwachsene Alice von ihrer Familie auf Schloss Übigau gebracht – ein Ort für Menschen, die in ihrer Fantasiewelt den Sinn für die Realität verloren zu haben scheinen. Minutiös getaktete Durchsagen bestimmen hier den Tagesablauf, der penibel von der pillenverteilenden Schwester Ingeborg überwacht wird. Während Opern-Diva Hedda aus musiktheatralischen Stoffen zitiert, Johannes, der ewig Gestrige in seinem Büchlein akribisch jeden Schritt dokumentiert und Walter, der Übervorsichtige vermeintlichen Gefahren der Elektrogeräte mit Aluminiumfolie trotzt, erträumt sich Alice im Schlossgarten eine bunte, märchenhaft anmutende Welt aus riesigen Pilzen, unbekannten Pflanzen und skurrilen Wesen, in der ein Weißes Kaninchen unaufhörlich der Zeit hinterherjagt, eine Wasserpfeife-rauchende Raupe die Bibliothek des Wunderlands hütet, Hutmacher, Murmeltier und Faselhase regelmäßig zur verrückten Teegesellschaft zusammenkommen und die krocketspielende Herzkönigin die Regeln vorgibt. Als eines Tages Puck, ein extrovertierter Typ mit einem Faible für stimmungsaufhellende Substanzen, ins Schloss kommt, um Sozialstunden abzuleisten, entspinnt sich zwischen Utopie und Wirklichkeit ein Abenteuer um die Rettung des Wunderlands, in dem eine neue Verordnung des Hofes plötzlich jegliche Art von Vergnügen verbieten soll.

„Wie auch in Lewis Carrolls Erzählung begeben wir uns in unserer Fassung von ‚Alice im Wunderland‘ von einer realen Welt aus auf eine Gedanken- und Traumreise, die zu den weltbekannten Figuren führt“, betont Kerstin Polenske, die neben der Regie auch für das Buch der Neuproduktion verantwortlich ist. „Zusammen mit Alice erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer einen musikalischen Sommertraum, in dem sich Realität und Traumwelt vermischen und die Zeit aus den Fugen gerät. Ganz im Geiste des britischen Autors kommen Nonsens und Spaß dabei nicht zu kurz – andererseits gibt es auch emotionale Momente, wenn Alice das verrückte Wunderland retten muss und dadurch sich selbst findet. Die Gegebenheiten des Schlossgartens ermöglichen dabei ein Spiel auf mehreren Ebenen, in dem sich Kunstgattungen wie Masken- und Schauspiel, Gesang, Artistik und Pantomime, interpretiert von 7 herausragenden Solistinnen und Solisten, dem Musical-Jugendchor ‚OH-TÖNE‘ und Artisten der ‚Staatlichen Ballett- und Artistikschule Berlin‘, vereinen.“ Für einen musikalischen Theaterabend sorgen 18 Songs und 10 instrumentale Stücke, darunter fetzige Ensemblenummern, einfühlsame Solonummern und Duette, komponiert von Andreas Goldmann und getextet vom Leipziger Conférencier, Entertainer und Sänger Bert Callenbach in Zusammenarbeit mit Kerstin Polenske.

Im hochkarätigen und genreübergreifenden Ensemble der Comödie im Schloss befinden sich Künstlerinnen und Künstler, die dem Publikum des Grusicals „The Addams Family“ aus dem Sommer 2020 bereits bestens vertraut sind: Neben Dirigenten-Tochter und Opernsängerin Carolin Masur, „Mafia Mia“-Star Bert Callenbach und Susanna Mucha, die im Stück die Hauptrolle der Alice verkörpert, steht Philipp Richter in der Paraderolle des Hutmachers auf der Schlossbühne und besetzt darüber hinaus die Figur des „Puck“. Ebenfalls im zweiten Jahr mit dabei sind der Dresdner Andreas Goldmann, der bereits die Bühnenmusiken zu den Comödien-Produktionen „Willie – Der Weihnachtsstollen“ und „Alfons Zitterbacke“ komponierte und nun für die musikalische Gestaltung von „Alice im Wunderland“ verantwortlich ist, sowie der Musical-Jugendchor „OH-TÖNE“ unter der Leitung von Cornelia Drese. Neu hinzu kommen Publikumsliebling Dorothea Kriegl, die den Übigauer Schlossgarten im vergangenen Jahr mit der Karaoke-Komödie „Zickenzirkus“ bespielte, und der Dresdner Schauspieler Mario Grünewald, der im Rahmen des Sommertheaters sein Comödien-Debüt gibt. Die Ausstattung zur Inszenierung entwirft Anne Konstanze Lahr („Das Wirtshaus im Spessart“ 2019, „The Addams Family“ 2020).