Ekki’s Intermezzo: Großes Gedränge in der Abwehr

Sachsenpokal-Partie gegen Inter Leipzig abgesetzt
Foto: SG Dynamo Dresden/Archiv

An diesem Wochenende ist für die Dynamos die Zeit im thüringschen Trainingslager vorbei. Wenn auch anfangs durch das eine oder andere Wehwehchen etwas dezimiert, wurde die Zeit dennoch intensiv genutzt, um Kondition, Technik, Taktik und mannschaftliches Zusammenspiel zu perfektionieren. Natürlich kam dabei auch das Teambuilding mit Kartfahren oder Badespaß nicht zu kurz. Am Ende saßen jedenfalls bei der Heimfahrt aus Bad Heiligenstadt bedeutend mehr Akteure im Bus als bei der Hinfahrt. Zum Ersten liegt das daran, dass Ransford Königsdörfer, Philipp Hosiner, Pachnagiotis Vlachchodimos und Michael Akoto ihre Verletzungen überstanden haben und schon zur Wochenmitte ins Mannschaftstraining einsteigen konnten.

Weiterhin kam im Laufe der vergangenen Woche Sport-Geschäftsführer Becker dreimal ins Trainingslager gefahren. Als Beifahrer brachte er jedesmal einen „Neuen“ mit. Am Samstag Brandon Borrello, am Montag Antonis Aidonis und am Mittwoch Michael Sollbauer. Der 25-jährige Australier Borello ist eine weitere Verstärkung für die Offensive, nachdem mit Phil Harres und Jong-min Seo zwei junge Kicker für den Angriff verpflichtet wurden. Mit der Verpflichtung von Antonis Aidonis und Michael Sollbauer wird es nun etwas eng in Dynamos Abwehrkader.

Das mag sowohl eine Reaktion auf die Verletzungsmisere bei (zu) vielen Dynamo-Verteidigern sein, andererseits aber auch auf Festigung des Abwehrbollwerks bedacht zu sein. Schließlich weht in der zweiten Liga der Wind etwas heftiger. Zudem kommt mit dem 31-jährigen Österrreicher Sollbauer ein absoluter Leader-Typ, der beim Wolfsberger AC seine Führungsqualitäten als Kapitän unter Beweis gestellt hat und beim englischen Zweitligisten FC Barnsley als Stammkraft seinen Anteil daran hatte, dass der Verein lange um den Aufstieg in die Premier League mitspielen konnte. Nun müssen die „Neuen“ möglichst schnell ins Team integriert werden.

EKKI GARTEN

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