Duftende Geschenkidee – Seife selbst herstellen

Seife selbst herzustellen ist gar nicht schwer – und gesund ist die Seife außerdem. // Foto: Pixabay

Seife muss nicht unbedingt aus dem Supermarkt kommen.

Seife selbst herstellen liegt im Trend. Ist aber letztlich nicht nur eine interessante Möglichkeit, individuelle Geschenke zu produzieren, sondern hat auch positive Aspekte in Sachen Gesundheit. Denn in vielen Seifen aus dem Supermarkt können durchaus Stoffe enthalten sein, die die Umwelt belasten und mitunter auch Allergien auslösen können. Das kann bei Seife aus eigener Herstellung vermieden werden. Außerdem ist selbst gemachte Seife nicht nur frei von industriellen Bestandteilen, sondern kann auch mit ganz speziellen Düften angereichert werden. Auch die können sich positiv aufs Wohlbefinden auswirken. So wird beispielsweise Jasmin nachgesagt, Stress lindern zu können und Lavendel gilt als entspannend. Rosenduft hat eine beruhigende Wirkung und Zitrusdüfte sorgen genau wie Orange für Frische. Natürlich muss auch hier darauf geachtet werden, dass diese Stoffe wie erwähnt allergische Wirkungen haben können.

Möglichst ohne Palmöl

Mit Blick auf die Umwelt sollte aber auch beim vielleicht wichtigsten Bestandteil einer Seife – dem Öl oder Fett – darauf geachtet werden, möglichst auf Palmöl zu verzichten. Denn für das gefragte Palmöl – für den Anbau der Ölpalmen – werden zahlreiche Regenwälder abgeholzt. Aber in den meisten Seifen-Rezepten ist dennoch gerade Palmöl ein fester Bestandteil, da es die Seife hart macht und es wirklich nur wenige alternative Fette mit ähnlichen günstigen Eigenschaften gibt. Mindestens eine Alternative gibt es allerdings dann doch: Sheabutter beispielsweise. Als Grundstoff für die Seifenherstellung zu Hause macht sich unter anderem unparfümierte Bio-Kernseife gut. Aber auch Seifenmasse aus dem Bastelshop ist eine Option. Hinzu kommen dann Kokos- oder Olivenöl–auch das möglichst in Bioqualität. Kernseife oder die Seifenmasse werden geraspelt und mit dem Öl gemixt.

Beides wird in eine Form – am einfachsten aus biegsamem und hitzebeständigem Silikon – im heißen Wasserbad oder in der Mikrowelle zu einer breiigen Masse vermengt. Denn die Kernseifenspäne schmelzen und vermischen sich dann recht einfach mit dem Öl; ein Rührbesen hilft beim Vermengen. Anschließend werden die ganz individuellen Zutaten beigemischt: die Duftstoffe, aber auch Zitrus- oder Orangenschalen. Möglich sind aber ebenfalls getrocknete Kräuter, Blumen oder Rosenblätter. Das sorgt letztlich nicht nur für interessante Düfte, sondern auch für eine spannende Optik.

Das Ganze wird dann in kleine Formen gegossen; am besten ebenfalls aus Silikon. So können die nach einiger Zeit getrockneten Seifenstücke auch ganz bequem aus der Form geholt werden. Die passenden Rezepte finden sich im Internet.

JENS FRITZSCHE

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