Unwetterkatastrophe: Wie Sie den Betroffenen helfen können

Um Laubegast in Zukunft besser vor Hochwasser zu schützen, starten nun Untersuchungen im Stadtteil. // Foto: Pixabay

Das Hochwasser im Westen Deutschlands haben viele Menschen sehr hart getroffen. Um den Betroffenen zu helfen, können Sie nun spenden. Viele Unternehmen beteiligen sich bereits an der Spendeninitiative.

„Wir haben während der Elbe- und Weißeritzhochwasser selbst unglaubliche Solidarität aus ganz Deutschland erlebt. Männer und Frauen aus der ganzen Republik kamen um zu helfen und brachten viele Sachspenden mit. Genauso wichtig waren die viele Millionen Euro an Spendengeldern, die die Stadt und die Dresdnerinnen und Dresdner zum Wiederaufbau erhielten“, sagt Oberbürgermeister Dirk Hilbert. „Jetzt wollen wir als Stadtgesellschaft etwas von dem zurückgeben, was wir damals erhalten haben. Deshalb freue ich mich sehr, dass viele Institutionen und Unternehmen sich sofort bereit erklärt haben diesen Aufruf zu unterstützen. Auch viele Mitglieder des Stadtrates haben mir sofort Ihre Unterstützung zugesagt. Lassen Sie uns gemeinsam helfen!“ Wir werden mit den betroffenen Kommunen Kontakt aufnehmen und zielgerichtet die Spendengelder einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Vielen Dank an alle, die sich dabei beteiligen! “

Christoph Deutsch, CEO des Dresdner Unternehmens Thara-Holding war von dem Jahrhunderthochwasser 2002 betroffen und möchte nun helfen: „Unsere Geschäfts- und Produktionsräume lagen 2002 direkt an der Weißeritz. Wenn ich heute die Bilder aus den betroffenen Gebieten sehe, dann weckt dies ganz viele Erinnerungen. Sofort habe ich den Geruch in der Nase, der damals überall präsent war, nachdem der Fluss eine Spur der Verwüstung durch die Straßen gezogen hatte. Wir haben damals viel Hilfe erfahren, deshalb ist es wichtig etwas davon zurückzugeben.“

Viele Dresdner Firmen beteiligen sich bereits

Prof. Dr. D. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus: „Die Bilder aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wecken bei mir wie auch bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Dresdner Uniklinikums die Erinnerungen an die Jahrhundertflut von 2002. Die überwältigende Hilfe, die wir damals erhalten haben, um das Geschehen unter Kontrolle zu bekommen und die Schäden zu beseitigen, erfüllen uns auch heute noch mit großer Dankbarkeit. Deshalb unterstützen wir den Spendenaufruf der Landeshauptstadt Dresden sehr gern!“

Auch Carsten Dietmann, Geschäftsführer der DDV-Mediengruppe erinnert sich an das Hochwasser 2002: „2002 mussten wir das Haus der Presse vor den herannahenden Fluten räumen. Unserer Stiftung Lichtblick wurde damals stark unterstützt und wir konnten damit vielen Menschen in der Region helfen. Diese Unterstützung zurückzugeben ist im Anblick der Zerstörung und der Opfer der vergangenen Tage eine Selbstverständlichkeit und ein Anliegen unseres Unternehmens.“

Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden: „Wer die Hilfsbereitschaft erlebt hat, die wir 2002 erfahren haben, der will jetzt ganz automatisch denen helfen, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Dresden hat die Chance, sich auf diesem Weg für die Solidarität vergangener Jahre zu bedanken und dies werden wir auch tun.“

Johannes Vittinghoff, Geschäftsführer der Dresdner Filmnächte: „Als langjährige Dresdner und Macher der Filmnächte am Elbufer wissen wir genau, in welcher Situation sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gerade befinden. 2002 riss uns das Jahrhundert-Hochwasser der Elbe förmlich unser Hab und Gut und die Existenz unserer Veranstaltung aus den Händen. Überstehen konnten wir das nur, weil wir gemeinsam mit Freunden, Partnern und freiwilligen Helfern enger zusammenrückten. Über Nacht bauten wir Bühne und Technik der Filmnächte am Elbufer ab, brachten dann uns selbst in Sicherheit. Ein enormer Kraftakt, der alleine nicht möglich gewesen wäre. Darum bitten auch wir – Unterstützen Sie Betroffenen der Flutkatastrophe in ihrer Not. Denn wie in so vielen Momenten in den vergangenen Monaten, gilt gerade jetzt mehr denn je: Es geht nur zusammen.“

Joachim Hoof, Vorstandsvorsitzender der Ostsächsischen Sparkasse: „Im Sommer 2002 und 2013 war der Großteil unserer Filialen geschlossen. Technik und Stromversorgung fielen damals großflächig aus. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren persönlich von den Folgen der Fluten betroffen und zugleich gefordert, für unsere Kunden den Grundservice aufrecht zu erhalten. Was uns in dieser Zeit alle gestärkt hat, war die Hilfe und Solidarität, die wir aus ganz Deutschland erhalten haben. Heute ähneln sich die Bilder auf tragische Weise und es ist für uns eine Ehrensache, den Aufruf unseres Oberbürgermeisters Dirk Hilbert zu unterstützen.“

Spendenkonto:
Empfänger: Landeshauptstadt Dresden
Bank: Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE23 8505 0300 3120 0000 34
BIC: OSDDDE81xxx
Verwendungszweck: Unwetterkatastrophe2021

Bitte geben sie Ihre Daten (Name und Adresse) an, wenn Sie eine Spendenbescheinigung erhalten möchten.

Mehr Möglichkeiten, Betroffenen zu helfen finden Sie unter: saechsische.de/wetter/hochwasserhilfe
Die aktuellen Ereignisse können Sie im Liveblog unter tagesschau.de/liveblog-hochwasser verfolgen.

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