Probe für den Ernstfall: Flutschutz im Ostragehege

Blick auf Dresden während des Hochwassers 2002. Foto: Dresden.de/Peter Haschenz
Das Stadtarchiv plant eine Sonderausstellung zur Jahrhundertflut 2002. // Foto: LHD/Peter Haschenz

Am Mittwoch, 21. Juli 2021, bauen Fachleute des städtischen Regiebetriebes „Zentrale Technische Dienstleistungen“ (ZTD) von 6 Uhr bis 16 Uhr die mobile Hochwasserschutzanlage auf der Schlachthofstraße im Ostragehege auf und wieder ab.

In dieser Woche ist das Thema Hochwasserschutz besonders aktuell. Um auch in Dresden auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, testet die Stadt die mobile Hochwasserschutzanlage auf der Schlachthofstraße. Dabei wird die Anlage einer Sichtung, Reinigung und Wartung unterzogen, um den reibungslosen Betrieb bei Hochwasser zu garantieren. Der Probeaufbau dient gleichzeitig als Übung für die Mitarbeiter des ZTD, damit sie im Ernstfall alle Funktionen und Handgriffe fachgerecht und schnell ausführen können. Die Hochwasserschutzanlage hat eine Länge von etwa 25 Meter und eine Höhe von etwa einem Meter.

Um größere Verkehrseinschränkungen an der Schlachthofstraße zu vermeiden, wird die Anlage nur im Straßenbereich aufgebaut, die Straßenbahntrasse ist nicht betroffen. Die erforderliche Vollsperrung von 6 Uhr bis circa 16 Uhr begrenzt sich nur auf den Abschnitt der Schlachthofstraße zwischen Magdeburger Straße und Messering. Die Umleitung wird ausgewiesen und führt über die Magdeburger Straße, Weißeritzstraße und Pieschener Allee zum Messering und umgekehrt. Alle Anlieger werden gebeten, ihren Beschäftigten, Lieferanten, Mietern und Gästen diese Einschränkungen mitzuteilen.

Den gesamten Probeaufbau begleiten Vertreterinnen und Vertreter der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, des städtischen Umweltamtes mit der Unteren Wasserbehörde und des Brand- und Katastrophenschutzamtes.

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