Folienballon löste Stromausfall in Dresden aus

Ein Stromausfall hat am Nachmittag die Stadt lahmgelegt. Gegen 14 Uhr fuhren keine Bahnen mehr, Ampeln fielen aus und viele Haushalte hatten keinen Strom. Nun gibt es erste Erkenntnisse zur Ursache.

In Dresden ging kurz nach 14 Uhr an diesem Montag nichts mehr. In der Dresden und Umgebung hat es einen großflächigen Stromausfall gegeben. Betroffen waren auch Pirna, Heidenau, Radebeul, Wilsdruff, Freital und Rabenau, berichten Reporter von Sächsische.de.

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Auf Sozialen Netzwerken meldeten Dutzende Bewohner, dass in ihrem Stadtteil der Strom ausgefallen sei. Kurzzeitig standen Straßenbahnen im Stadtgebiet still, teilten die Dresdner Verkehrsbetriebe mit. Auch die Ampeln in der Stadt waren kurzzeitig ohne Strom. Wer telefonieren wollte – egal ob über Festnetz oder Handy – hatte es ebenfalls schwer an diesem Nachmittag.

„Es gab eine größere Störung im Hochspannungs-, Mittelspannungs- und Niederspannungsnetz“, bestätigte eine Sprecherin des Versorgers Sachsen-Energie. Demnach ereignete sich im Umspannwerk Dresden Süd um 13.53 Uhr ein technischer Defekt, dessen Ursache noch unbekannt ist.

Bei der Wiederaufnahme habe es einen zweiten Ausfall gegeben, der das komplette Stadtgebiet erfasste. Die Versorgung werde wieder aufgebaut, so die Sprecherin weiter. Probleme gebe aktuell noch im Bereich Tolkewitz.

Zur Störungsursache des heutigen, großflächigen Stromausfalls in Dresden und im Dresdner Umland liegen jetzt erste Erkenntnisse vor: Bei der Untersuchung der Störungsursache wurden verschmorte Reste eines Flugobjektes gefunden. Nach jetzigem Kenntnisstand wurde ein Sammelschienenkurzschluss von extern durch einen metallbeschichteten Ballon verursacht. Ob dieser Ballon gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangte, wurde im Laufe des Abends von der Kriminalpolizei vor Ort untersucht. Die Auswertungen der Untersuchungen dauern noch an.

Folienballon löste Stromausfall aus

Nachdem es gestern Nachmittag zu einem flächendeckenden Stromausfall im Großraum Dresden kam, untersucht die Dresdner Kriminalpolizei dessen Ursache mit Blick auf eine mögliche Straftat.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge hat ein handelsüblicher Folienballon den Stromausfall ausgelöst. Gemeinsam mit den zuständigen Elektrotechnikern stellten Kriminalisten die Reste des Ballons in einem Umspannwerk im Dresdner Stadtteil Zschachwitz fest. Offensichtlich war der Ballon zwischen zwei stromführende Leiter geraten und hatte einen Kurzschluss ausgelöst, der dann zum Stromausfall führte. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei dauern an.

Die Polizei fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

1 Kommentar

  1. Blödsinn, ein Ballon dieser Größe kann keine 110 kV Anlage durchbrennen lassen und am ende sieht man noch die Beschriftung auf dem Ballon bzw. findet man überhaupt noch Überreste die nicht verkohlt sind!!Gern mal den Elektriker von nebenan Fragen der hat bestimmt auch zweifel!?

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