Testen und im Spielrhythmus bleiben

Testen und im Spielrhythmus bleiben
Ralf Becker bei der Vertragsunterschrift mit den Aufsichtsratsmitgliedern Michael Ziegenbalg und Jens Hieckmann. // Foto: SGD/Dennis Hetzschold

Kein Vertrag für Traoré, aber Verlängerung für Ralf Becker.

Deutschlands Profifußball hat erst einmal Länderspielpause. Dynamo testete am Donnerstag in der heimischen Walter-Fritzsch-Akademie gegen Drittligist Viktoria Berlin und gewann 4:0. Dabei hat Trainer Alexander Schmidt gewiss einiges ausprobiert, aber vor allem angestrebt, dass seine erste Garnitur im Spielrhythmus bleibt.

Das hat geklappt, schließlich sorgten Hosiner, Königsdörfer, Mörschel und Kade für die Treffer. Nicht mit bei den trainingsspielenden Dynamos: Ibrahima Traoré. Der Flügelflitzer, der die zurückliegenden sieben Jahre für Borussia Mönchengladbach spielte, war vor zwei Wochen in Dresden, trainierte drei Tage lang mit. Doch der Wechsel zu Dynamo kam nicht zustande. Beide Seiten konnten sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht auf einen Vertrag einigen. Wie‘s aussieht muss Trainer Schmidt nun mit seinem bisherigen Kader weitermachen. Vielleicht aber mit einem Lichtblick?

Beim Trainingsauftakt dieser Woche war auch Patrick Weihrauch dabei, der erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings bestreiten konnte. Allerdings gab es diese Woche dennoch eine Vertragsunterschrift bei Dynamo. Der Verein hat den im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag mit Sportgeschäftsführer Ralf Becker vorzeitig bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Das sei „eine absolute Überzeugungstat“, betont Dynamos Aufsichtsratsvorsitzender Jens Heinig. Becker habe nicht nur in kürzester Zeit einen Kader zusammengestellt, mit dem die schnellstmögliche Rückkehr in die 2. Bundesliga gelang, sondern schafft mit seinem Team auch moderne Strukturen im sportlichen Bereich.

EKG

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