Fantasie und Wirklichkeit bei Harry Potter – und was das für den Deutschunterricht bedeutet

Fantasie und Wirklichkeit bei Harry Potter
Die Harry-Potter-Verfilmungen sind ein Welterfolg geworden. // Foto: WarnerBros

Der Zauberschüler hat eine Menge darüber zu erzählen, was im Leben wichtig ist.

Harry Potter als Stoff für den Deutschunterricht? Vor wenigen Wochen war das bei uns – in der christlichen Schule Dresden – der Fall. Und die Diskussion über die Bücher und ganz besonders über ein Kapitel aus dem Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ hat mir eine Menge mitgegeben.

In dieser Szene gibt es einen Spiegel, der denjenigen, die hineinschauen, ihren größten Wunsch zeigt. Harry Potter sitzt jede Nacht vor diesem Spiegel, der ihm seine verstorbene Familie zeigt. Denn der Spiegel – er trägt den Namen Nerhegeb – zeigt die tiefsten Sehnsüchte und Herzenswünsche. Albus Dumbledore, der Schulleiter der Zauberschule Hogwarts, warnt Harry Potter jedoch vor dem Spiegel. Und ich verstand Dank der Diskussion im Deutschunterricht, dass stets auch ein wahrer Kern in den Büchern um Harry Potter zu finden ist. Dinge, die uns alle weiterbringen können. Ich erkannte, dass es wirklich gefährlich ist, wenn man nur an seinen Träumen hängt und dabei das Leben um sich herum vergisst. Eine Situation, die vermutlich jedem schon einmal passiert ist und eine Herausforderung, aus der man heraustreten sollte …

Ich möchte jedenfalls alle, die Harry Potter bisher nicht kennen, ermuntern, diese spannenden Geschichten zu lesen und ein bisschen Magie in ihren Alltag zu bringen. Es sind wunderbare Geschichten um den Waisenjungen Harry Potter, der bei seinen fiesen Verwandten lebt und an seinem 11. Geburtstag erfährt, dass er ein Zauberer ist. Daraufhin besucht er die Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei und erlebt dort sieben spannende Abenteuer mit seinen beiden Freunden Ron Weasley und Hermine Granger.

Abendliches Vorlesen

Meine erste Begegnung mit Harry Potter machte ich dabei, als mein Vater mir abends das Buch „Harry Potter und der Stein der Weisen“ vorlas. Schon damals hing ich gebannt an seinen Lippen. Danach habe ich mir die Filme angeschaut. Und die Begeisterung hält bis heute an.

BALTHASAR SOBE

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