100.000 Euro für kreative Räume

100.000 Euro für kreative Räume
Dank Förderung neu gestaltete Außenanlage des Clubs „objekt klein a“ im Industriegelände. // Foto: objekt klein a

Die Kreativraumförderung 2021 kann ab sofort bis zum 10. Februar 2022 beantragt werden.

Dresdens Wirtschaft brummt, gerade im Hochtechnologiebereich ist von Krise wenig zu spüren –  es wird in Größenordnungen angesiedelt, erweitert und investiert. Die Kehrseite der gedeihlichen Entwicklung: Mieten steigen, gerade für Künstler und Kreativschaffende wird es eng. Genau hier setzt die Kreativraumförderung der Landeshauptstadt Dresden an. Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, sagt: „Mit der Kreativraumförderung verbessern wir gezielt die Raumsituation der Kreativszene und setzen für alle Kreativen ein Zeichen unserer Unterstützung. Seit 2015 hatte die Stadt in acht Förderrunden dafür über 588.000 Euro zur Verfügung gestellt. Jetzt geht es weiter, wir freuen uns auf Bewerbungen aus der gesamten Kultur- und Kreativwirtschaft!“

Die Kreativraumförderung 2021 kann ab sofort bis zum 10. Februar 2022 gemäß der Fachförderrichtlinie Kultur- und Kreativwirtschaft beantragt werden. Erneut werden 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Gefördert werden zum Beispiel baukonstruktive Einbauten, Grundkonstruktionen oder auch der Kauf und die Installation von Elektrik und Telekommunikationsinfrastruktur. Gleiches gilt für Lärm- und Lichtschutz, Wärmeversorgungsanlagen, lufttechnische Anlagen und sogar komplette Ton- und Lichtanlagen. Antragsberechtigt sind Einzelunternehmen sowie Klein- und Kleinstunternehmen mit bis zu 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Fördersumme ist auf maximal 50 Prozent des förderfähigen Investitionsvolumens begrenzt, beträgt mindestens 500 Euro, höchstens aber 5.000 Euro. In berechtigten Ausnahmefällen kann die Förderung bis zu 10.000 Euro betragen. Die Förderung erfolgt im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel und wird als nicht rückzahlungspflichtiger Zuschuss gewährt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Lydia Göbel, Geschäftsführerin des Branchenverbandes „Wir gestalten Dresden“, sagt: „Als Initiatoren der Kreativraumförderung sind wir froh, dass sich dieses Förderinstrument so etabliert hat und es auch in diesen Pandemiezeiten fortgeführt wird. Bei der Überarbeitung der Förderrichtlinie haben wir uns dieses Jahr gemeinsam mit der Stadt für eine Verschlankung des Beantragungsverfahrens stark gemacht.“

Für ihren Club im Dresdner Industriegelände erhielt das Kollektiv um das „objekt klein a“ im vergangenen Jahr beinahe die Höchstsumme: „Mit dem Förderbescheid über gut 4.700 Euro konnten wir endlich unsere
Außenanlage sanieren und die morschen Böden durch eine solide und langlebige Konstruktion ersetzen. Die neuen Planken waren ein echter Segen, als wir nach dem Lockdown zunächst nur unter freiem Himmel für Tanzveranstaltungen öffnen durften!“

Weitere Informationen lesen Sie unter: www.dresden.de/kreativraum

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