Mal so gesagt… Tempolimit

Mal so gesagt...

Ich gehöre ja zu den sogenannten Einpendlern, die täglich in die Landeshauptstadt einfallen, um hier einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen. Als solche sitze ich jeden Morgen und jeden Spätnachmittag im Auto und pendle so vor mich hin. Mal schneller, mal langsamer – je nachdem wie der Verkehr fließt. In dieser Woche hätte ich mir gewünscht, der neue Bundesverkehrsminister Volker Wissing hätte mal neben mir gesessen. Der hätte was lernen können. Nämlich wie Tempolimit ohne großen Aufwand durchgesetzt werden kann. Sie erinnern sich: Erst kürzlich verkündete er, dass ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen derzeit nicht machbar sei, weil es schlicht an entsprechenden Verkehrsschildern fehlt. Auf so eine Ausrede muss man auch erst einmal kommen. Da dürfte selbst Ex-Minister Andreas Scheuer noch im Nachgang traurig sein, dass ihm das nicht eingefallen war.

Jedenfalls gibt‘s eine einfache Lösung, wie ich jetzt auf einer Dresdner Einfallrennpiste wieder mal beobachten konnte: Zweispurige Straße, linke Fahrspur, an der Spitze ein Polizeifahrzeug mit vorgeschriebener Geschwindigkeit – und keiner drängelt von hinten oder zieht rechts vorbei, wie man das vom Autobahnverkehr kennt. Funktioniert prima, alle fahren 50 und kommen vielleicht drei Minuten später ans Ziel. Geht doch.

Ihre Carola Pönisch | poenisch.carola@ddv-mediengruppe.de

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