WiD kann aus 6.000 Vonovia-Wohnungen wählen

Vonovia Stadtrat Rückkauf
Der Immobilienkonzern Vonovia ist schon jetzt Deutschlands größter Vermieter. //Foto: Vonovia SE

Die Stadt bzw. ihr städtisches Tochterunternehmen „WiD Wohnen in Dresden“ will 3.000 Wohnungen von Vonovia zurückkaufen. Der Stadtrat gab dazu bereits Grünes Licht. Der Wohnungsbaukonzern Vonovia hat der WiD jetzt ein Portfolio an Häusern für einen möglichen Ankauf übergeben. Dabei handelt es sich um etwa 6.000 Wohnungen.

Portfolio auch für andere Marktteilnehmer

Stadt und WiD können sich zunächst aus den 6.000 Wohnungen jene aussuchen, die zu ihrer Strategie passen. Nach dieser Zeit bietet Vonovia Teile der Bestände anderen Marktteilnehmern an. „Das ist für unser Unternehmen ein ganz normaler Vorgang“, sagt Sebastian Krüger, Regionalbereichsleiter Vonovia Dresden. So kommt es immer wieder vor, dass Vonovia Teile seiner Bestände veräußert. Zudem hat das Unternehmen deutschlandweit Verkaufsabsichten kommuniziert, die auch für Dresden gelten.

Das jetzt vorliegende Ankaufsangebot ist Teil der im Frühjahr geschlossenen Vereinbarung zwischen Stadt und
Vonovia. Ziel der WiD ist es, bis zum Jahr 2023 rund 5.000 bezahlbare kommunale Wohnungen im Bestand zu haben. „Angesichts der aktuellen Marktsituation ist der Neubau vor allem im Bereich des sozialen Wohnungsbaus eine echte Herausforderung. Unser Auftrag lautet, bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Haushalte in Dresden dauerhaft anzubieten. Das ermöglicht uns unter anderem auch der Ankauf von Beständen von Vonovia“, sagt Steffen Jäckel, Geschäftsführer der WiD.

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